Adidas: Attraktiv trotz der Unsicherheiten
Adidas rechnet 2026 mit einem EBIT von rund 2,3 Milliarden Euro. Das kommt an der Börse nicht gut an und gilt als Enttäuschung. Die Vorsicht von Adidas dürfte mit den US-Zöllen und den Währungsschwankungen in Verbindung stehen. Hier gibt es einige Unsicherheiten.
Die Analysten der Deutschen Bank reagieren auf den Ausblick. Sie nehmen ihre Schätzung um 13 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro zurück. Damit liegen sie aber weiter klar über den Erwartungen von Adidas. Auch für die weiteren Jahre nehmen die Experten Änderungen vor. So rechnen sie 2028 mit einer EBIT-Marge von 10,6 Prozent (alt: 11,1 Prozent).
All dies beeinflusst auch das Kursziel der Adidas-Aktie. Dieses sinkt von 230,00 Euro auf 200,00 Euro. Das Rating „kaufen“ wird hingegen von den Experten bestätigt.
Trotz der Vorsicht erscheint die Aktie den Analysten attraktiv bewertet. Der Gewinn soll in den kommenden Jahren weiter steigen, auch die Dividende stützt das Papier. Somit ergibt sich für die Analysten ein attraktives Chance-Risiko-Profil.
Die Aktien von Adidas (WKN: A1EWWW, ISIN: DE000A1EWWW0, Chart, News) gewinnen 4,4 Prozent auf 148,10 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Minus von 40 Prozent.
