Bayer-Ausblick 2026 drückt Konsens – Analysten mehrheitlich positiv
Die Jahreszahlen und der Ausblick von Bayer auf 2026 haben bei Anlegern wie auch Analysten für Enttäuschung gesorgt. In den Studien gibt es immerhin keine Trendwenden bei den Einstufungen, wohl aber die Erwartung von Korrekturen der Konsensschätzungen. Goldman Sachs bleibt mit einer Kaufempfehlung und dem höchsten Kursziel von 54,50 Euro der größte Optimist unter den drei Instituten. Die 2026er-Ziele des Konzerns entsprächen weitgehend den eigenen Erwartungen, der Marktkonsens für das operative Ergebnis werde aber wohl um 3 bis 4 Prozent nachgeben – davon sei rund die Hälfte auf Währungseffekte zurückzuführen.
JPMorgan bewertet das vierte Quartal 2025 als solide und bestätigt das bisherige „Overweight” für die Aktien von Bayer mit einem Kursziel von 50 Euro. Für den operativen Ergebniskonsens 2026 erwartet das Institut einen Rückschlag um 3 Prozent, vor allem aufgrund der Währungsentwicklungen.
Jefferies positioniert sich als defensiver: Das Institut hält am bisherigen „Hold” für den Anteilschein des Konzerns aus Leverkusen fest. Als zentralen Kritikpunkt nennt Jefferies das für 2026 avisierte Core EPS, das unter den Markterwartungen liege.
Die Bayer Aktie notiert bei 35,96 Euro mit 4,62 Prozent im Minus.

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