Elmos Semiconductor: China als Impulsgeber
Um 20 Prozent steigert Elmos Semiconductor den Umsatz im vierten Quartal auf 169,3 Millionen Euro. Vor allem aus China war eine starke Nachfrage spürbar. Die EBIT-Marge geht von 22,4 Prozent auf 23,4 Prozent nach oben.
Daraus resultiert für das Gesamtjahr ein Umsatz von 582,6 Millionen Euro (+0,3 Prozent). Die Marge geht hingegen auf 21,8 Prozent zurück. Hier spielen höhere Materialkosten und Währungseffekte eine Rolle. Hervorgehoben wird der bereinigte freie Cashflow von 66,3 Millionen Euro (Vorjahr: -50 Millionen Euro).
2026 soll der Umsatz um 8 Prozent bis 14 Prozent zulegen. Die Marge wird bei 22 Prozent bis 26 Prozent gesehen. Das Wachstum soll sich demnach beschleunigt fortsetzen.
Bis 2030 will Elmos einen Umsatz von 1 Milliarde Euro bei einer Marge von rund 25 Prozent schaffen. Dies wurde jüngst auf einem virtuellen Kapitalmarkttag bestätigt. Wachstum soll es vor allem aus China geben.
Für die Analysten bleibt es bei der Halteempfehlung für die Papiere von Elmos Semiconductor. Das Kursziel steigt von 113,00 Euro auf 135,00 Euro an.
Die positiven Nachrichten sind im Kurs schon klar eingepreist. Bei einer schlechten Entwicklung könnte dies entsprechende Folgen haben.
Die Analysten rechnen 2026 mit einem Gewinn je Aktie von 6,87 Euro (alt: 6,59 Euro). 2027 soll es auf 7,93 Euro (alt: 7,80 Euro) nach oben gehen.
Die Aktien von Elmos Semiconductor (WKN: 567710, ISIN: DE0005677108, Chart, News) verlieren 0,6 Prozent auf 141,20 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 103 Prozent.
