R. Stahl übertrifft EBITDA-Prognose durch Einmaleffekte
Der Explosionsschutz-Spezialist R. Stahl hat im Geschäftsjahr 2025 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 34,4 Millionen Euro erzielt und damit die im Juli angepasste Prognose von 25 bis 30 Millionen Euro übertroffen. Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen lag das Ergebnis knapp unter der ursprünglich im April veröffentlichten Spanne von 35 bis 40 Millionen Euro. Der Konzernumsatz belief sich auf 313 Millionen Euro und blieb damit leicht unter der im Sommer angepassten Prognose von 320 bis 330 Millionen Euro.
Das unerwartet starke EBITDA führt das Waldenburger Unternehmen auf temporäre positive Einmaleffekte sowie kurzfristig erhöhte Umsätze zum Jahresende zurück, insbesondere im Dezember 2025. Die Entwicklung im vierten Quartal könne nicht auf kommende Quartale übertragen werden und spiegele nicht die aktuelle Unternehmensentwicklung wider, wie R. Stahl am Montag betont. Die Eigenkapitalquote verzeichnete durch das bessere Ergebnis einen leichten Anstieg, nachdem im Juli noch ein Rückgang erwartet worden war.
Die ausführlichen vorläufigen Zahlen will das Unternehmen am 24. Februar 2026 vorlegen.
Die R. Stahl Aktie notiert bei 12,60 Euro mit 3,82 Prozent im Minus.
