BMW: Zielkorridor bei der Marge rückt näher
BMW setzt bei seinen Autos auf einen technologieoffenen Ansatz. Das kommt bei Analysten immer wieder gut an. Ebenfalls positiv aufgenommen wird, dass der Autobauer 30 Prozent bis 40 Prozent des Gewinns als Dividende an die Aktionäre ausschüttet. Zudem gibt es regelmäßig Aktienrückkaufprogramme. Seit 2022 hat BMW eigene Papiere im Volumen von 4 Milliarden Euro zurückerworben. Bis April 2027 sollen weitere Aktien im Volumen von 2 Milliarden Euro gekauft werden. Davon hat man bisher rund 900 Millionen Euro umgesetzt.
Das KGV 2026e von 8,0 wirkt attraktiv. Mitbewerber Mercedes-Benz steht bei 8,4, Stellantis kommt auf 4,8.
Die Analysten der DZ Bank bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von BMW. Das Kursziel wird von 100,00 Euro auf 102,00 Euro angehoben.
Die Analysten glauben, dass die Marge im Autobereich langsam wieder in Richtung des Zielkorridors von 8 Prozent bis 10 Prozent geht. Bei den Zollunsicherheiten sei BMW besser als die anderen deutschen Hersteller aufgestellt.
Die Aktien von BMW verlieren am Nachmittag 2,1 Prozent auf 89,86 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 11 Prozent.
