Teamviewer: Gewinnerwartungen werden reduziert
Um 5 Prozent verbessert Teamviewer den Umsatz 2025 auf 767,5 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge steigt leicht auf 44,3 Prozent an. Für das laufende Jahr prognostiziert Teamviewer eine Umsatzplus von 0 bis 3 Prozent. Die Marge soll auf rund 43 Prozent sinken. Mittelfristig sollen Umsatz und Marge aber wieder (stärker) steigen. Die Prognose für 2026 erscheint recht vorsichtig. Gewisse Sorgen bereitet die sinkende Marge.
Mehr und mehr wenden sich die Kunden von Teamviewer den KI-basierten Möglichkeiten und der digitalen Plattform TeamViewer ONE zu. Ob sich dieser Trend fortsetzt, muss abgewartet werden. Die Analysten von mwb research sind vorsichtig, ob man mittelfristig beim Umsatz wirklich im hohen einstelligen Bereich wachsen kann, wie Teamviewer dies kommuniziert.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Aktien von Teamviewer. Das Kursziel wird von 10,00 Euro auf 9,60 Euro reduziert.
Für 2026 nehmen die Experten ihre Gewinnschätzung je Aktie von 0,78 Euro auf 0,71 Euro zurück. Die Prognose für 2027 fällt von 0,82 Euro auf 0,79 Euro.
Die Aktien von Teamviewer (WKN: A2YN90, ISIN: DE000A2YN900, Chart, News) gewinnen auf Xetra 0,4 Prozent auf 5,55 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie 53 Prozent.
