Hapag-Lloyd: Ergebnisse am oberen Ende der Prognose - Frachtraten unter Druck
Die Reederei Hapag-Lloyd hat im Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von 21,1 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet nach zuvor 20,7 Milliarden Dollar. Das EBITDA lag bei 3,6 Milliarden Dollar, das EBIT erreichte 1,1 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse liegen am oberen Ende der Prognose, aber nach Angaben des Hamburger Reederei-Konzerns „erwartungsgemäß” unter den Vorjahreswerten von 5,0 Milliarden Dollar EBITDA und 2,8 Milliarden Dollar EBIT.
Die transportierte Menge stieg um 8 Prozent auf 13,5 Millionen TEU, getrieben durch das Wachstum des Welthandels und das neue Gemini-Netzwerk. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Frachtrate bei Hapag-Lloyd um 8 Prozent auf 1.376 Dollar je TEU. Im vierten Quartal lag die Rate bei 1.310 Dollar nach 1.564 Dollar im Vorjahresquartal.
Das Jahresergebnis von Hapag-Lloyd wurde durch höhere Kosten belastet. Die fortbestehenden Schiffsumleitungen um das Kap der Guten Hoffnung und die Anlaufkosten des Gemini-Netzwerks wirkten negativ. Im zweiten Halbjahr setzten jedoch erste Kosteneinsparungen aus der Gemini-Kooperation ein, die 2026 vollständig realisiert werden sollen. Zudem wirkten sich einmalige und nicht liquiditätswirksame Effekte im vierten Quartal positiv aus.
Der testierte Geschäftsbericht für 2025 sowie der Ausblick auf das laufende Jahr werden am 26. März 2026 veröffentlicht.
Die Hapag-Lloyd Aktie (WKN: HLAG47, ISIN: DE000HLAG475, Chart, News) notiert bei 120,00 Euro mit 0,08 Prozent im Plus.
