Bayer: CHMP empfiehlt Zulassung von Finerenon für Herzinsuffizienz
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat Finerenon (Kerendia) zur Zulassung in der Europäischen Union für die Behandlung erwachsener Patienten mit Herzinsuffizienz und einer linksventrikulären Auswurfleistung (LVEF) von ?40 % empfohlen. Finerenon wird von Bayer entwickelt; die Entscheidung der Europäischen Kommission wird in den kommenden Wochen erwartet.
Die Empfehlung basiert auf den Ergebnissen der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie FINEARTS-HF von Bayer mit rund 6.000 Patienten. In der Studie reduzierte Finerenon zusätzlich zur Standardtherapie den kombinierten primären Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod sowie erstmaligen und wiederkehrenden Herzinsuffizienz-Ereignissen im Vergleich zu Placebo signifikant.
Finerenon ist ein nicht-steroidaler, selektiver Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist und wird bereits in mehr als 95 Ländern zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetes vermarktet. In den USA und Japan ist Finerenon bereits für Herzinsuffizienz mit LVEF ?40 % zugelassen.
Die Bayer Aktie (WKN: BAY001, ISIN: DE000BAY0017, Chart, News) notiert bei 7,64 Euro mit 23,6 Prozent im Minus.
