Bayer: Neue Daten aus Phase-III-Studie mit Finerenon
Bayers Medikament Finerenon hat in der Phase-III-Studie FINE-ONE bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-1-Diabetes eine statistisch signifikante Reduzierung des Albumin-Kreatinin-Verhältnisses im Urin (UACR) gezeigt. Über sechs Monate sank der Wert im Vergleich zu Placebo um 25 Prozent. Laut Studiendaten erreichten 68,1 Prozent der Teilnehmer im Finerenon-Arm eine UACR-Reduktion von mindestens 30 Prozent, gegenüber 46,6 Prozent unter Placebo.
Ein erhöhter UACR-Wert gilt als Risikomarker für das Fortschreiten der Nierenerkrankung und für kardiovaskuläre Ereignisse. Laut Studie war die Verträglichkeit von Finerenon insgesamt mit dem bekannten Sicherheitsprofil vereinbar. Hyperkaliämiebedingte Nebenwirkungen trat laut Bayer häufiger auf als unter Placebo, allerdings ohne tödliche Verläufe.
Die Ergebnisse wurden auf der Kidney Week 2025 vorgestellt. „Bayer plant, die Daten aus FINE-ONE Gesundheitsbehörden zur regulatorischen Bewertung von Finerenon zur Behandlung von CKD in Verbindung mit T1D vorzulegen”, so das Unternehmen am Donnerstag.
Die Bayer Aktie (WKN: BAY001, ISIN: DE000BAY0017, Chart, News) notiert bei 26,46 Euro mit 0,13 Prozent im Plus.
