Renk modernisiert Produktion und erweitert Kapazitäten
Die Renk Group hat an ihrem Stammsitz in Augsburg ein neues modulares Produktionskonzept in Betrieb genommen. Das Unternehmen stellt damit von traditioneller Manufakturarbeit auf eine industrielle Kleinserienfertigung um. Ziel sind kürzere Durchlaufzeiten, höhere Effizienz und eine flexiblere Nutzung der Fachkräfte.
Kern des Konzepts ist nach Angaben des Panzergetriebe-Herstellers ein Baukastensystem, bei dem Montagewagen mit Teilen bestückt und per fahrerlosen Transportsystemen an die Arbeitsplätze gebracht werden. Dadurch sollen Rüstzeiten reduziert und die Fertigung unterschiedlicher Getriebevarianten auf einer Linie ermöglicht werden, so Renk am Donnerstag.
Mit der neuen Struktur schafft Renk die Grundlage, Kapazitäten auch an weiteren Standorten an die Auftragslage anzupassen. In den kommenden vier bis fünf Jahren plant das Unternehmen Investitionen von rund einer halben Milliarde Euro in Kapazitätserweiterung sowie Forschung und Entwicklung.
Die Renk Aktie (WKN: RENK73, ISIN: DE000RENK730, Chart, News) notiert bei 69,99 Euro mit 1,1 Prozent im Plus.
