Drägerwerk: Experten nehmen Gewinnschätzungen zurück
Im Bereich der Medizintechnik kommt Drägerwerk im ersten Halbjahr beim Auftragseingang auf ein Plus von 15 Prozent. Das dürfte sich im zweiten Halbjahr positiv beim Ergebnis bemerkbar machen.
Belastend dürften sich hingegen die US-Zölle auswirken. Drägerwerk rechnet hier mit einer Summe von 25 Millionen Euro. Allerdings kann man die Zölle teils durch Preiserhöhungen kompensieren, das gilt vor allem für den Bereich der Sicherheitstechnik. Auch 2026 könnten die Zölle die Zahlen mit rund 25 Millionen Euro belasten. Eine weitere Problematik für Drägerwerk sind die Wechselkursschwankungen aufgrund des Dollars.
Die Analysten der DZ Bank belassen es bei der Halteempfehlung für die Aktien von Drägerwerk. Das Kursziel steigt von 58,00 Euro auf 70,00 Euro an.
Für das Gesamtjahr rechnet Drägerwerk mit einer EBIT-Marge von 3,5 Prozent bis 6,5 Prozent. An diesem Ausblick hält man trotz der verschiedenen Schwierigkeiten fest.
Die Analysten prognostizieren für 2025 einen Gewinn je Aktie von 6,01 Euro (alt: 6,73 Euro). 2026 soll es ein Plus von 6,98 Euro (alt: 7,09 Euro) geben. Die erste Prognose für 2027 beträgt 7,61 Euro.
Die Aktien von Drägerwerk (WKN: 555063, ISIN: DE0005550636, Chart, News) gewinnen 0,7 Prozent auf 67,40 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 47 Prozent.
