DAX: Schwächer zum Monatsende - UBS
Für den DAX ging es am letzten Handelstag im Börsenmonat Juni um 0,5% auf 23.910 Zähler zurück. Rückblick: Nachdem der deutsche Leitindex vor dem Wochenende um 1,6% nach oben gesprungen war, legten die Blue Chips am letzten Handelstag im Juni eine Verschnaufpause ein. Dabei starteten die Notierungen bei 24.109 in die Sitzung (Schlusskurs vom Freitag bei 24.033) und schoben sich direkt nach der Eröffnung auf das Tageshoch bei 24.121 Punkten. Im weiteren Verlauf drehten die Kurse jedoch nach unten ab und fielen in die Verlustzone bzw. unter die 24.000er-Schwelle auf das Tagestief bei 23.854 zurück.
Ausblick
Mit einem Endstand bei 23.910 endete der Juni mit einem kleinen Minus von 0,4%, für das erste Halbjahr 2025 steht dagegen ein Plus von 20% zu Buche.
Das Long-Szenario
Auf der Oberseite müsste der DAX nun erneut über die 24.000er-Barriere springen und den Re-Break mit einem Anstieg an das Zwischenhoch vom 21. Mai bei 24.152 bestätigen. Darüber hätten die Kurse Platz für einen Sprint an das aktuelle Rekordhoch vom 5. Juni bei 24.479 Zählern. Gelingt der Ausbruch auf neue historische Höchststände, wäre ein Anstieg in Richtung 25.000er-Marke denkbar.
Das Short-Szenario
In der Gegenrichtung ist der erste charttechnische Halt nun am Verlaufshoch vom vergangenen Dienstag bei 23.813 zu finden, direkt darunter sollte das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 Punkten einen kleineren Rücksetzer auffangen. Unterhalb dieses Levels müsste auf die 23.500er-Marke mit den beiden März-Tops bei 23.476 geachtet werden, die jetzt gemeinsam mit dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 23.459) eine Auffangzone bilden. Kommt es zu weiteren Abgaben, müsste mit einem Test des Zwischentiefs vom 23. Mai bei 23.275 und/oder der runden 23.000er-Schwelle gerechnet werden, ehe sich die Blicke auf die mittelfristige 100-Tage-Linie (22.847) richten würden.
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