DAX: Nachbörslich fester - UBS
Der deutsche Leitindex hat am gestrigen Montag 0,4% auf 23.269 Punkte abgegeben. Rückblick: Leichterer Wochenstart für die heimischen Blue Chips – nachdem die Kurse zuletzt zu einer Gegenreaktion angesetzt hatten, konnte der deutsche Leitindex am gestrigen Montag zunächst nicht an die positiven Tendenzen vom Wochenschluss (+1,3%) anknüpfen. Stattdessen notierte das Aktienbarometer schon zur Eröffnung bei 23.243 in der Verlustzone (Schlusskurs vom Freitag bei 23.351) und fiel im weiteren Verlauf bis auf das Tagestief bei 23.080 zurück. Nachbörslich ging es für den DAX allerdings wieder bis auf 23.423 Punkte nach oben.
Ausblick
Aus charttechnischer Sicht befindet sich der deutsche Leitindex DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) weiterhin im Konsolidierungsmodus.
Das Long-Szenario
Um den gestrigen Handelstag zu kontern, müsste der DAX nun auch im regulären Handel wieder über das Zwischentief vom 23. Mai bei 23.275 steigen und im Anschluss über die beiden März-Tops bei 23.476 bzw. das Vorwochenhoch und die 23.500er-Marke ausbrechen. Im nächsten Schritt sollte dann das Verlaufstief vom 2. Juni bei 23.740 überboten werden, ehe es um die beiden offenen Kurslücken vom 13. und vom 12. Juni sowie um eine Rückkehr über die 24.000er-Barriere gehen würde. Die nächste Hürde wäre anschließend am Verlaufshoch vom 21. Mai bei 24.152 zu finden.
Das Short-Szenario
Auf der Unterseite richten sich die Blicke dagegen auf den kurzfristigen GD50 (aktuell bei 23.173), der gestern zwischenzeitlich bereits unterboten wurde. Fallen die Kurse per Tagesschluss unter die Trendlinie, dürfte die Auffangzone aus dem aktuellen Juni-Tief, der 23.000er-Marke und dem Februar-Top (22.935) auf den Prüfstand gestellt werden. Etwas tiefer bilden die mittelfristige 100-Tage-Linie (22.740) und die offene Kurslücke vom 2. Mai weitere Unterstützungen, ehe das Zwischentief vom 11. März bei 22.258 als mögliche Haltestelle infrage käme.
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