Trump 2.0 könnte den DAX auf 24.000 Punkte treiben – zu viel Optimismus aber fehl am Platz - DZ Bank
Die aktuelle Rally an den europäischen Aktienmärkten zeigt deutliche Parallelen zum Beginn der ersten Trump-Präsidentschaft. Bei einer Wiederholung des damaligen Musters könnte der DAX in den nächsten drei Monaten bis auf 24.000 Punkte steigen, der Euro Stoxx 50 bis auf 6.000 Zähler, schreiben die Analysten aus dem Research der DZ BANK in ihrer aktuellen Studie.
Allerdings unterscheidet sich die heutige Ausgangslage deutlich von 2017. Anders als zu Beginn seiner ersten Amtszeit hat Trump heute größeren Rückhalt in der eigenen Partei – mit deutlich mehr Handlungsspielraum als vor acht Jahren, insbesondere bei der Umsetzung seiner wirtschaftspolitischen Pläne, wie etwa den Importzöllen. Gleichzeitig sieht die Lage in Europa weniger optimistisch aus – sowohl politisch als auch konjunkturell. Das derzeit positive Marktsentiment könnte sich als anfällig für Rückschläge erweisen, besonders wenn die USA wie erwartet neue Einfuhrabgaben erheben, warnt die Studie.
Zur Einordnung: In der gesamten ersten Trump-Amtszeit legte der DAX lediglich 19 Prozent zu, der Euro Stoxx 50 sogar nur 9 Prozent. Zwar müsse sich diese verhaltene Entwicklung nicht wiederholen, das Research der DZ BANK mahnt aber zur Vorsicht bei allzu optimistischen Markterwartungen.
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