DAX: Weiter seitwärts - UBS
Der DAX konnte zum gestrigen Wochenstart erneut keine Akzente setzen und gab stattdessen 0,1% auf 19.189 ab. Rückblick: Nachdem der deutsche Leitindex bereits am Freitag mit einem Minus von 0,3% ins Wochenende gegangen war, notierten die heimischen Blue Chips auch am gestrigen Montag über weite Strecken im roten Bereich. Zwar konnte das Aktienbarometer zum Opening bei 19.249 erste Gewinne verbuchen (Schlusskurs vom Freitag bei 19.211) und auf das frühe Tageshoch bei 19.279 steigen, drehten aber noch am Vormittag nach unten ab. Im Tief setzten die Kurse bei 19.092 auf, ehe kurz vor Handelsende eine kleine Gegenbewegung größere Verluste verhinderte.
Ausblick
Wie schon in den zurückliegenden Sitzungen ist der DAX weiterhin in einer seitwärts gerichteten Schiebezone gefangen.
Das Long-Szenario
Kann das Quergeschiebe der jüngsten Vergangenheit bullish aufgelöst werden, sollte der deutsche Leitindex im ersten Schritt über den Bremsbereich rund um 19.250 Zähler ausbrechen und im Anschluss bzw. zur Bestätigung auch das Zwischentief vom 23. Oktober bei 19.330 überwinden. Darüber würde das September-Top bei 19.492 ins Blickfeld rücken, bevor es wieder um das aktuelle November-Top bei 19.564 und/oder um das amtierende Allzeithoch vom 17. Oktober bei 19.675 gehen könnte.
Auf der Unterseite richten sich die Blicke dagegen einmal mehr auf den kurzfristigen GD50 (aktuell bei 19.150), der gestern erneut auf den Prüfstand gestellt wurde. Unterbietet der DAX die Trendlinie und bricht anschließend auch an der 19.000er-Marke nach unten durch, dürfte das Oktober-Tief bei 18.912 mit dem Mai-Top bei 18.893 angesteuert werden. Darunter käme das neue November-Tief bei 18.839 als Haltestelle infrage, ehe ein Test des Juli-Tops bei 18.779 bzw. der 100-Tage-Linie (18.740) einkalkuliert werden müsste.
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