DAX: Negative Wochenbilanz - UBS
Der DAX drehte am Freitag (-0,1%) wieder nach unten ab und beendete die Woche bei 16.555 Punkten. Rückblick: Die dritte Januar-Woche endete für den deutschen Leitindex unter dem Strich mit einem Gesamtverlust von 0,9%. Dabei waren die Notierungen am Mittwoch auf das neue Monatstief bei 16.345 gefallen, konnten am Folgetag aber wieder über das markante Juli-Top bei 16.529 zurückkehren. Diese wichtige Unterstützung wurde mit dem Tagestief vom Freitag bei 16.513 zwar kurzzeitig unterboten, per Schlusskurs konnten sich die Blue Chips jedoch klar über der Haltelinie behaupten. Das Tageshoch wurde bereits direkt nach der Eröffnung bei 16.648 markiert.
Ausblick: Anhand der Kursverläufe in den vergangenen Wochen könnte sich im Chart nun ein Flaggenmuster herausbilden.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite hätten die Notierungen jetzt wieder Platz bis an das Verlaufshoch vom 6. Dezember bei 16.727 Punkten. Kann der deutsche Leitindex diese Hürde per Tagesschluss überwinden, sollte es danach zur Bestätigung auch über die 16.800er-Marke mit dem Zwischenhoch vom 12. Dezember (16.837) gehen. Darüber wäre dann ein Hochlauf an das bisherige Januar-Top (16.963) bzw. an die 17.000er-Barriere mit dem amtierenden Rekordhoch möglich.
Das Short-Szenario: Fällt der DAX zum Wochenstart dagegen weiter zurück, dürfte das Juli-Hoch bei 16.529 erneut auf den Prüfstand gestellt werden. Darunter sollte das Tief vom 5. Januar (16.449) mit dem Juni-Top bei 16.427 stützend wirken, bevor es um die Auffangzone aus dem kurzfristigen GD50 (16.358), dem aktuellen Monatstief bei 16.345 und dem Mai-Top bei 16.332 gehen würde. Unterhalb dieses Levels müsste mit einem Test des 2021er-Top bei 16.290 und/oder des Zwischenhochs vom 3. Juli bei 16.209 gerechnet werden, danach dürften die beiden August-Tops (16.060/16.043) sowie die runde 16.000er-Marke angesteuert werden.
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