DAX: Erholung nach dem Rücksetzer - UBS
Der DAX konnte am gestrigen Donnerstag eine Erholung anstoßen und sich um 0,5% auf 16.617 verbessern. Rückblick: Einen Tag, nachdem die deutschen Blue Chips um 1,4% auf 16.538 zurückgefallen waren, setzte das Aktienbarometer zu einer Erholungsbewegung an. Dabei startete der Index bei 16.564 mit ersten Gewinnen in den Handel, fiel in den Mittagsstunden aber zunächst auf das Tagestief bei 16.501 zurück. Von dort konnten sich die Notierungen jedoch wieder nach oben abdrücken und sukzessive Boden gutmachen. In der Spitze ging es dabei kurz vor Handelsschluss bis auf 16.627 Zähler hinauf, bevor die Sitzung bei 16.617 beendet wurde. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Ausblick: Aus charttechnischer Sicht steckt der deutsche Leitindex weiterhin in einer Konsolidierung fest.
Das Long-Szenario: Für neue Impulse auf der Oberseite müsste der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) unverändert über das Verlaufshoch vom 6. Dezember bei 16.727 steigen, wobei der Re-Break weiterhin mit einem Anstieg über die 16.800er-Marke und über das Top vom 12. Dezember bei 16.837 bestätigt werden sollte. Gelingt der Ausbruch über diese Hürde per Tagesschluss, könnte sich danach ein Sprint an die 17.000er-Barriere mit dem Rekordhoch bei 17.003 entwickeln.

Das Short-Szenario: Dreht der Index dagegen wieder nach unten ab, müsste erneut auf das Juli-Hoch bei 16.529 Zählern geachtet werden, das sowohl gestern als auch am Mittwoch per Tagestief unterboten wurde. Ein Schlusskurs unterhalb dieser Haltelinie könnte zu einem Test des Juni-Tops bei 16.427 Punkten führen. Eine Etage tiefer würde sich das Mai-Top bei 16.332 als Unterstützung anbieten, bevor das Zwischenhoch vom 3. Juli bei 16.209 Zählern angesteuert werden dürfte. Weitet sich die Korrektur aus und finden die Kurse auch an den beiden August-Tops bei 16.060 bzw. 16.043 Punkten keinen Halt, müsste ein Rücksetzer an bzw. unter die 16.000er-Schwelle einkalkuliert werden.
Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
