Nasdaq 100: Chartbild trĂĽbt sich ein - UBS
Rückblick: Während der Nasdaq 100 zuletzt im Bereich des Volumenmaximums rund um 11’500/11’550 seitwärts gelaufen war, kam am vergangenen Dienstag wieder Bewegung in die Tech-Werte. Auf die US-Inflationszahlen reagierte der Tech-Index zunächst mit einem deutlichen Kurssprung auf das neue Dezember-Hoch bei 12’166, konnte die starke Aufwärtsdynamik allerdings nicht über die Zeit retten. Ab Mittwoch drehten die Notierungen wieder nach unten ab und fielen im Tief bis auf 11’176 Zähler, was einem neuen Monatstief und dem niedrigsten Stand seit dem 9. November entspricht. Mit dem Schlusskurs bei 11’244 ist der Nasdaq 100 zudem klar unter das Volumenmaximum zurückgefallen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Ausblick: Nachdem das Aktienbarometer zweimal innerhalb von zwei Wochen beim Versuch, über die 12’000-Punkte-Barriere auszubrechen, gescheitert war, ist das Aufwärtsmomentum vollständig zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig hat sich das Chartbild mit dem Rückfall unter das Level mit dem meisten Handelsvolumen seit dem 2020er-Tief wieder eingetrübt.
Das Long-Szenario: Um sich gegen den Verkaufsdruck zu stemmen, müsste der Nasdaq 100 jetzt zurück über die Dezember-Abwärtstrendgerade und den kurzfristigen GD50 bei 11’403 steigen, um von dort Kurs auf das Mai-Tief (11’492) und das Volumenmaximum nehmen zu können. Sobald die Tech-Werte oberhalb von 11’500/11’550 aus dem Handel gehen, sollte der Re-Break mit weiteren Kursgewinnen, idealerweise bis in den Bereich des Oktober-Hochs bei 11’682, bestätigt werden. Darüber könnte ein Hochlauf an die 100-Tage-Linie bei 11’914 folgen, bevor es erneut um die 12’000er-Barriere gehen würde. Anschließend wäre das Dezember-Hoch als nächster Widerstand zu nennen.
