Adidas: Zolleffekte als Gewinnbremse
Bjorn Gulden bleibt bis 2030 Vorstandschef von Adidas. Sein seit Anfang 2023 laufender Vertrag wurde entsprechend verlängert. Das verringert die Unsicherheiten rund um den Sportartikelhersteller.
Bis 2028 will Adidas den Umsatz jährlich um 2 Milliarden Euro steigern. 2025 lag der Umsatz bei 24,8 Milliarden Euro, die Analysten der DZ Bank halten 30,5 Milliarden Euro in 2028 für machbar. Somit wird deutlich, dass sich das Wachstum auch nach der Fußball-WM in diesem Jahr klar fortsetzen dürfte. Bei der WM rüstet Adidas mindestens 13 Teams aus, auch der Spielball wird von Adidas gestellt.
Die Marge soll bis 2028 auf mehr als 10 Prozent ansteigen. Im Modell der Analysten werden 10,2 Prozent genannt.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Aktien von Adidas. Das Kursziel wird von 240,00 Euro auf 206,00 Euro reduziert. Das niedrigere Kursziel wird mit Zoll- und Währungseffekten begründet.
Für 2026 prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 9,35 Euro (alt: 10,71 Euro). 2027 soll es einen Gewinn je Papier von 10,70 Euro (alt: 12,48 Euro) geben.
Die Aktien von Adidas (WKN: A1EWWW, ISIN: DE000A1EWWW0, Chart, News) geben 1,6 Prozent auf 142,80 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie rund 40 Prozent.
