Goldpreis rast auf Allzeithoch zu: Trump warnt vor vierwöchigem Konflikt
Der Goldpreis befindet sich nach dem Ausbruch des militärischen Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran wieder auf dem Vormarsch. Nach einem kurzen Rücksetzer notiert das Edelmetall erneut in der Nähe von 5.400 USD je Feinunze – und Analysten sind sich einig: Das Allzeithoch bei 5.594,82 USD vom 29. Januar 2026 rückt gefährlich nah.
Eskalation im Nahen Osten befeuert Safe-Haven-Nachfrage
Der Auslöser des jüngsten Kursanstiegs liegt im Nahen Osten. Am 28. Februar 2026 begannen die USA und Israel mit koordinierten Luftschlägen auf iranische Ziele, bei denen auch der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde. Die geopolitische Schockwelle ließ Anleger in klassische Sicherheitswerte flüchten – mit unmittelbarer Wirkung auf den Goldmarkt.
Bereits zum Wochenstart am 2. März 2026 schoss der Spotpreis von rund 5.100 USD auf ein Intraday-Hoch von 5.419,32 USD – ein Plus von über sechs Prozent in wenigen Tagen. US-Gold-Futures stiegen zeitweise auf 5.397,40 USD. Es war der höchste Stand seit Ende Januar, und der Markt hat klar gezeigt, wie viel Sprengkraft in der aktuellen Lage steckt.
Kurze Korrektur, starke Erholung
Nach dem ersten Kurssprung setzte am Montagnachmittag vorübergehend Gewinnmitnahmen ein. Der Spotpreis korrigierte moderat auf Werte um 5.340 USD, bevor er sich zum Ende des Handelstages wieder bei rund 5.384 USD stabilisierte. Technische Analysten sehen solide Unterstützung im Bereich von 5.200 USD – solange dieses Niveau hält, bleibt die übergeordnete Trendstruktur klar bullisch.
„Der Markt nutzt Rücksetzer zum Aufbau neuer Long-Positionen. Das Momentum-Bild bleibt intakt“, kommentierte ein Londoner Analyst die Lage. Entscheidend für den nächsten Aufwärtsschub ist nun der Widerstand bei 5.430 USD – ein nachhaltiger Ausbruch darüber öffnet den Weg zurück zum Allzeithoch bei 5.594,82 USD.
Trump: Konflikt könnte vier bis fünf Wochen dauern
Für anhaltend erhöhte Unsicherheit sorgte US-Präsident Donald Trump persönlich. Er erklärte gegenüber Journalisten, dass seine Regierung den Konflikt auf eine Dauer von vier bis fünf Wochen projiziert – mit der Fähigkeit, „weit länger durchzuhalten, wenn nötig“. Kriegsminister Pete Hegseth betonte, das Ziel sei es, die iranische Raketenbasis sowie Marine- und Sicherheitsinfrastruktur zu zerstören, nicht einen „endlosen Krieg“ zu führen.
Diese Aussagen bedeuten für den Goldmarkt: Die geopolitische Risikoprämie bleibt auf absehbare Zeit eingepreist. Solange der Konflikt anhält und eine Eskalation nicht ausgeschlossen ist, dürfte die Safe-Haven-Nachfrage nach Gold strukturell erhöht bleiben.
Straße von Hormus: Das zweite Risiko
Ein weiterer marktbewegender Faktor ist die effektive Schließung der Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels fließen. Über 100 Tanker wurden bereits gestoppt, Brent Crude stieg am Montag um bis zu 13 Prozent auf 82 USD je Barrel – den höchsten Stand seit 14 Monaten. Wood Mackenzie warnt vor Ölpreisen von 100 USD, sollte die Sperrung anhalten. Goldman Sachs hat bereits eine Risikoprämie von 18 USD je Barrel eingepreist.
Höhere Ölpreise bedeuten höhere Inflation – und das ist für Gold klassischerweise positives Umfeld. Die US-Erzeugerpreise waren zuletzt bereits stärker als erwartet gestiegen, was den inflationären Druck weiter verstärkt.
Analysten heben Kursziele deutlich an
Die Reaktion der Investmentbanken ließ nicht lange auf sich warten: JP Morgan hat sein Goldpreisziel auf 6.300 USD je Feinunze bis Dezember 2026 angehoben. Ein City-Index-Analyst sieht kurzfristig 5.500 USD als realistisch an, gefolgt von einem neuen Allzeithoch oberhalb von 5.600 USD. Längerfristige Fibonacci-Projektionen einzelner technischer Analysten reichen gar bis in den Bereich 6.100 bis 7.200 USD.
Die strukturellen Treiber sind unverändert stark: anhaltende Zentralbankkäufe, Inflationssorgen, Dollarunsicherheit und nun eine weitere Eskalationsstufe im geopolitischen Umfeld. Gold verzeichnete im Februar seinen siebten monatlichen Gewinnanstieg in Folge – die längste Positiv-Serie seit 1973.
Fazit: Das Allzeithoch ist in Reichweite
Der Goldpreis hat die 5.400-USD-Marke fest ins Visier genommen. Solange der Iran-Konflikt anhält und Trump keine schnelle Deeskalation signalisiert, spricht das Chance-Risiko-Profil klar für weitere Kursgewinne. Das Allzeithoch bei 5.594,82 USD ist technisch das nächste große Ziel – und bei einer Laufzeit von vier bis fünf Wochen, wie von der US-Regierung selbst in Aussicht gestellt, könnte dieses Niveau schon bald fallen.
Disclaimer
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Eskalation im Nahen Osten befeuert Safe-Haven-Nachfrage
Der Auslöser des jüngsten Kursanstiegs liegt im Nahen Osten. Am 28. Februar 2026 begannen die USA und Israel mit koordinierten Luftschlägen auf iranische Ziele, bei denen auch der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde. Die geopolitische Schockwelle ließ Anleger in klassische Sicherheitswerte flüchten – mit unmittelbarer Wirkung auf den Goldmarkt.
Bereits zum Wochenstart am 2. März 2026 schoss der Spotpreis von rund 5.100 USD auf ein Intraday-Hoch von 5.419,32 USD – ein Plus von über sechs Prozent in wenigen Tagen. US-Gold-Futures stiegen zeitweise auf 5.397,40 USD. Es war der höchste Stand seit Ende Januar, und der Markt hat klar gezeigt, wie viel Sprengkraft in der aktuellen Lage steckt.
Kurze Korrektur, starke Erholung
Nach dem ersten Kurssprung setzte am Montagnachmittag vorübergehend Gewinnmitnahmen ein. Der Spotpreis korrigierte moderat auf Werte um 5.340 USD, bevor er sich zum Ende des Handelstages wieder bei rund 5.384 USD stabilisierte. Technische Analysten sehen solide Unterstützung im Bereich von 5.200 USD – solange dieses Niveau hält, bleibt die übergeordnete Trendstruktur klar bullisch.
„Der Markt nutzt Rücksetzer zum Aufbau neuer Long-Positionen. Das Momentum-Bild bleibt intakt“, kommentierte ein Londoner Analyst die Lage. Entscheidend für den nächsten Aufwärtsschub ist nun der Widerstand bei 5.430 USD – ein nachhaltiger Ausbruch darüber öffnet den Weg zurück zum Allzeithoch bei 5.594,82 USD.
Trump: Konflikt könnte vier bis fünf Wochen dauern
Für anhaltend erhöhte Unsicherheit sorgte US-Präsident Donald Trump persönlich. Er erklärte gegenüber Journalisten, dass seine Regierung den Konflikt auf eine Dauer von vier bis fünf Wochen projiziert – mit der Fähigkeit, „weit länger durchzuhalten, wenn nötig“. Kriegsminister Pete Hegseth betonte, das Ziel sei es, die iranische Raketenbasis sowie Marine- und Sicherheitsinfrastruktur zu zerstören, nicht einen „endlosen Krieg“ zu führen.
Diese Aussagen bedeuten für den Goldmarkt: Die geopolitische Risikoprämie bleibt auf absehbare Zeit eingepreist. Solange der Konflikt anhält und eine Eskalation nicht ausgeschlossen ist, dürfte die Safe-Haven-Nachfrage nach Gold strukturell erhöht bleiben.
Straße von Hormus: Das zweite Risiko
Ein weiterer marktbewegender Faktor ist die effektive Schließung der Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels fließen. Über 100 Tanker wurden bereits gestoppt, Brent Crude stieg am Montag um bis zu 13 Prozent auf 82 USD je Barrel – den höchsten Stand seit 14 Monaten. Wood Mackenzie warnt vor Ölpreisen von 100 USD, sollte die Sperrung anhalten. Goldman Sachs hat bereits eine Risikoprämie von 18 USD je Barrel eingepreist.
Höhere Ölpreise bedeuten höhere Inflation – und das ist für Gold klassischerweise positives Umfeld. Die US-Erzeugerpreise waren zuletzt bereits stärker als erwartet gestiegen, was den inflationären Druck weiter verstärkt.
Analysten heben Kursziele deutlich an
Die Reaktion der Investmentbanken ließ nicht lange auf sich warten: JP Morgan hat sein Goldpreisziel auf 6.300 USD je Feinunze bis Dezember 2026 angehoben. Ein City-Index-Analyst sieht kurzfristig 5.500 USD als realistisch an, gefolgt von einem neuen Allzeithoch oberhalb von 5.600 USD. Längerfristige Fibonacci-Projektionen einzelner technischer Analysten reichen gar bis in den Bereich 6.100 bis 7.200 USD.
Die strukturellen Treiber sind unverändert stark: anhaltende Zentralbankkäufe, Inflationssorgen, Dollarunsicherheit und nun eine weitere Eskalationsstufe im geopolitischen Umfeld. Gold verzeichnete im Februar seinen siebten monatlichen Gewinnanstieg in Folge – die längste Positiv-Serie seit 1973.
Fazit: Das Allzeithoch ist in Reichweite
Der Goldpreis hat die 5.400-USD-Marke fest ins Visier genommen. Solange der Iran-Konflikt anhält und Trump keine schnelle Deeskalation signalisiert, spricht das Chance-Risiko-Profil klar für weitere Kursgewinne. Das Allzeithoch bei 5.594,82 USD ist technisch das nächste große Ziel – und bei einer Laufzeit von vier bis fünf Wochen, wie von der US-Regierung selbst in Aussicht gestellt, könnte dieses Niveau schon bald fallen.
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