Graphit made for Europe: Europäische Investitionsbank begleitet EcoGraf auf dem Weg zur Umsetzung
EcoGraf (WKN A2PW0M / ASX EGR) hat mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die dem Unternehmen technische Unterstützung für definierte Arbeitspakete im Bereich kritischer Rohstoffe bereitstellt. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung des vertikal integrierten, auf „HFfree“-Graphit (Flusssäure frei hergestelltes Graphit) ausgerichteten Geschäftsmodells von EcoGraf – mit Blick auf die geplanten Projekte in Tansania sowie die Anbindung an die europäische Wertschöpfungskette für Batterieanoden.
Die Vereinbarung ist kein klassisches Finanzierungsabkommen, sondern konzentriert sich auf Technical Assistance: Die EIB unterstützt EcoGraf bei vorbereitenden Arbeiten, die Projekte strukturieren, planen und in Richtung Umsetzungsreife bringen sollen. Damit rückt EcoGraf in einen Kontext, der in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Aufbau robuster, langfristiger und nachhaltiger Lieferketten für Rohstoffe und Vorprodukte, die für die Batterieindustrie benötigt werden.
EcoGraf und die EIB: Fokus auf konkrete Arbeitspakete in Tansania
Nach Angaben des Unternehmens umfasst die technische Unterstützung ein „definiertes Paket“ an Aktivitäten entlang der EcoGraf-Projektpipeline. Im Kern geht es um zwei Bausteine:
Erstens soll die EIB Unterstützung bei der geplanten Erweiterungsstudie für das Epanko-Projekt leisten. Epanko ist ein zentraler Bestandteil der EcoGraf-Strategie, Rohstoffbasis und Verarbeitungsstufen eng miteinander zu verzahnen. Die technische Begleitung zielt darauf ab, wesentliche Vorarbeiten für die nächste Projektphase zu beschleunigen und zu präzisieren – etwa durch fachliche Dienstleistungen, die typischerweise für Studien, Projektplanung und die Ausrichtung auf spätere Investitionsentscheidungen benötigt werden.
Zweitens soll die EIB auch die Entwicklung der geplanten Midstream Mechanical Shaping Facility in Tansania unterstützen. Diese Anlage ist in der Mitteilung als Bestandteil der vertikal integrierten Ausrichtung hervorgehoben. „Midstream“ steht dabei für Verarbeitungsschritte zwischen Rohstoffgewinnung und der Herstellung von Batteriematerialien. Das Ziel: Das Graphit-Material so aufzubereiten, dass es sich in nachgelagerte Prozesse und Abnehmerstrukturen einfügen lässt.
Zusätzlich nennt EcoGraf Dienstleistungen, die speziell darauf ausgerichtet sind, die Integration der Projekte in die Batterieanoden-Wertschöpfungskette der EU zu ermöglichen. Damit geht es nicht nur um technische Projektfortschritte vor Ort, sondern auch um die Frage, wie sich Produktions- und Verarbeitungsschritte so positionieren lassen, dass sie mit europäischen Anforderungen, Lieferkettenstrukturen und industriepolitischen Zielsetzungen kompatibel sind.
EU-Programm und Critical Raw Materials Act als Rahmen
Die technischen Unterstützungsleistungen werden laut Mitteilung aus der „EU–OACPS Technical Assistance Facility on Critical Raw Materials“ finanziert. Dieses Programm fördert Vorhaben, die zu den Zielen der EIB-Strategieinitiative für kritische Rohstoffe beitragen und zugleich mit dem Critical Raw Materials Act (CRM Act) der Europäischen Union im Einklang stehen.
Für EcoGraf ist diese Einordnung relevant, weil sie zeigt, dass das Unternehmen seine Projekte in ein Umfeld stellt, in dem Europa neue Rohstoff- und Verarbeitungsoptionen aktiv begleitet. Der CRM Act ist dabei als politischer und regulatorischer Rahmen zu verstehen, der die Versorgungssicherheit, Diversifizierung und Nachhaltigkeit bei kritischen Rohstoffen stärken soll. In diesem Kontext positioniert sich EcoGraf mit einem Geschäftsmodell, das nicht nur auf Rohstofflieferung, sondern auf eine vertikale Integration bis in anwendungsnahe Verarbeitungsschritte zielt.
EcoGraf verweist auf einen EIB-Site-Visit im Juni 2025 sowie auf Treffen in Brüssel, bei denen das Unternehmen seine vertikal integrierten Graphitentwicklungspläne präsentiert habe. Diese Präsentation erfolgte im Rahmen eines EU Priority Projects Showcase, der Teil der EU-Initiativen rund um kritische Rohstoffe war. Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung knüpft somit an einen bereits laufenden Austausch an.
Strategischer Projektstatus im Blick: EcoGraf betont vertikale Integration
In der Mitteilung heißt es zudem, EcoGraf sei „stark ermutigt“ worden, einen Strategic Project Status unter dem CRM Act zu beantragen – und zwar sowohl für die Upstream- als auch die Downstream-Entwicklungen. Upstream steht typischerweise für die Rohstoffseite, Downstream für weiterverarbeitende Schritte in Richtung Endprodukt- oder Industrieanwendung. Genau diese Klammer – Rohstoff plus Verarbeitung – ist das zentrale Narrativ, das EcoGraf hier setzt: eine durchgängige Kette für Batterieanodenmaterialien, die auf der unternehmenseigenen „HFfree“-Technologie aufbaut und sich in europäische Industriebedarfe einfügen soll.
EcoGraf betont, dass ein solcher Status die eigene Vision untermauern könnte, einen Beitrag zur globalen Transformation hin zu einer „saubereren Umwelt“ zu leisten – über den Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette für Batteriematerialien.
EcoGraf-Managing Director Andrew Spinks ist verständlicherweise erfreut, mit der EIB zusammenzuarbeiten, um verlässliche und nachhaltige Lieferketten für kritische Rohstoffe zu entwickeln. Von Seiten der EIB erklärt Andrea Clerici, Director for Corporates and Global Activities, man unterstütze vorbereitende Arbeiten, die verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten für kritische Rohstoffe fördern. Das solle potenzielle öffentliche und private Investitionen ermöglichen, damit später „langfristige, solide und nachhaltige Projekte“ umgesetzt werden können.
Unterm Strich liefert die Vereinbarung für EcoGraf vor allem eines: institutionell unterstützte Projektvorbereitung für Epanko und die Midstream-Anlage – eingebettet in europäische Initiativen rund um kritische Rohstoffe. Für die nächsten Schritte wird entscheidend sein, wie schnell sich die definierten Arbeitspakete in konkrete Studienfortschritte und eine stärkere Einbindung in die europäische Batterieanoden-Lieferkette übersetzen lassen.
Disclaimer
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Die Vereinbarung ist kein klassisches Finanzierungsabkommen, sondern konzentriert sich auf Technical Assistance: Die EIB unterstützt EcoGraf bei vorbereitenden Arbeiten, die Projekte strukturieren, planen und in Richtung Umsetzungsreife bringen sollen. Damit rückt EcoGraf in einen Kontext, der in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Aufbau robuster, langfristiger und nachhaltiger Lieferketten für Rohstoffe und Vorprodukte, die für die Batterieindustrie benötigt werden.
EcoGraf und die EIB: Fokus auf konkrete Arbeitspakete in Tansania
Nach Angaben des Unternehmens umfasst die technische Unterstützung ein „definiertes Paket“ an Aktivitäten entlang der EcoGraf-Projektpipeline. Im Kern geht es um zwei Bausteine:
Erstens soll die EIB Unterstützung bei der geplanten Erweiterungsstudie für das Epanko-Projekt leisten. Epanko ist ein zentraler Bestandteil der EcoGraf-Strategie, Rohstoffbasis und Verarbeitungsstufen eng miteinander zu verzahnen. Die technische Begleitung zielt darauf ab, wesentliche Vorarbeiten für die nächste Projektphase zu beschleunigen und zu präzisieren – etwa durch fachliche Dienstleistungen, die typischerweise für Studien, Projektplanung und die Ausrichtung auf spätere Investitionsentscheidungen benötigt werden.
Zweitens soll die EIB auch die Entwicklung der geplanten Midstream Mechanical Shaping Facility in Tansania unterstützen. Diese Anlage ist in der Mitteilung als Bestandteil der vertikal integrierten Ausrichtung hervorgehoben. „Midstream“ steht dabei für Verarbeitungsschritte zwischen Rohstoffgewinnung und der Herstellung von Batteriematerialien. Das Ziel: Das Graphit-Material so aufzubereiten, dass es sich in nachgelagerte Prozesse und Abnehmerstrukturen einfügen lässt.
Zusätzlich nennt EcoGraf Dienstleistungen, die speziell darauf ausgerichtet sind, die Integration der Projekte in die Batterieanoden-Wertschöpfungskette der EU zu ermöglichen. Damit geht es nicht nur um technische Projektfortschritte vor Ort, sondern auch um die Frage, wie sich Produktions- und Verarbeitungsschritte so positionieren lassen, dass sie mit europäischen Anforderungen, Lieferkettenstrukturen und industriepolitischen Zielsetzungen kompatibel sind.
EU-Programm und Critical Raw Materials Act als Rahmen
Die technischen Unterstützungsleistungen werden laut Mitteilung aus der „EU–OACPS Technical Assistance Facility on Critical Raw Materials“ finanziert. Dieses Programm fördert Vorhaben, die zu den Zielen der EIB-Strategieinitiative für kritische Rohstoffe beitragen und zugleich mit dem Critical Raw Materials Act (CRM Act) der Europäischen Union im Einklang stehen.
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EcoGraf verweist auf einen EIB-Site-Visit im Juni 2025 sowie auf Treffen in Brüssel, bei denen das Unternehmen seine vertikal integrierten Graphitentwicklungspläne präsentiert habe. Diese Präsentation erfolgte im Rahmen eines EU Priority Projects Showcase, der Teil der EU-Initiativen rund um kritische Rohstoffe war. Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung knüpft somit an einen bereits laufenden Austausch an.
Strategischer Projektstatus im Blick: EcoGraf betont vertikale Integration
In der Mitteilung heißt es zudem, EcoGraf sei „stark ermutigt“ worden, einen Strategic Project Status unter dem CRM Act zu beantragen – und zwar sowohl für die Upstream- als auch die Downstream-Entwicklungen. Upstream steht typischerweise für die Rohstoffseite, Downstream für weiterverarbeitende Schritte in Richtung Endprodukt- oder Industrieanwendung. Genau diese Klammer – Rohstoff plus Verarbeitung – ist das zentrale Narrativ, das EcoGraf hier setzt: eine durchgängige Kette für Batterieanodenmaterialien, die auf der unternehmenseigenen „HFfree“-Technologie aufbaut und sich in europäische Industriebedarfe einfügen soll.
EcoGraf betont, dass ein solcher Status die eigene Vision untermauern könnte, einen Beitrag zur globalen Transformation hin zu einer „saubereren Umwelt“ zu leisten – über den Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette für Batteriematerialien.
EcoGraf-Managing Director Andrew Spinks ist verständlicherweise erfreut, mit der EIB zusammenzuarbeiten, um verlässliche und nachhaltige Lieferketten für kritische Rohstoffe zu entwickeln. Von Seiten der EIB erklärt Andrea Clerici, Director for Corporates and Global Activities, man unterstütze vorbereitende Arbeiten, die verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten für kritische Rohstoffe fördern. Das solle potenzielle öffentliche und private Investitionen ermöglichen, damit später „langfristige, solide und nachhaltige Projekte“ umgesetzt werden können.
Unterm Strich liefert die Vereinbarung für EcoGraf vor allem eines: institutionell unterstützte Projektvorbereitung für Epanko und die Midstream-Anlage – eingebettet in europäische Initiativen rund um kritische Rohstoffe. Für die nächsten Schritte wird entscheidend sein, wie schnell sich die definierten Arbeitspakete in konkrete Studienfortschritte und eine stärkere Einbindung in die europäische Batterieanoden-Lieferkette übersetzen lassen.
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