EQS-News: Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant

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Hannover Rück steigert Gewinn und Dividende und stärkt nachhaltige Ertragskraft signifikant
Hannover, 12. März 2026: Die Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2025 trotz herausfordernder Marktbedingungen die angehobene Gewinnprognose erreicht. Der Nettokonzerngewinn stieg deutlich auf 2,6 Mrd. EUR, während die Hannover Rück gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit und nachhaltige Ertragskraft weiter signifikant gestärkt hat. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine um 39 % höhere Dividende von 12,50 EUR je Aktie (Gesamtdividende Vorjahr: 9,00 EUR je Aktie) vorschlagen. Die Ausschüttungsquote von 57 % (Vorjahr: 46 %) entspricht somit der neuen Dividendenstrategie einer Auszahlung von rund 55 % des IFRS-Nettokonzerngewinns. "Die Hannover Rück steht für Verlässlichkeit und finanzielle Stärke. Wir haben im Jahr 2025 unser angehobenes Gewinnziel erreicht und zugleich das erfolgreiche Geschäftsjahr erneut genutzt und strategische Maßnahmen ergriffen, um unsere zukünftige Ertragskraft signifikant zu stärken", sagte Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. "Mit dem erneut deutlich angehobenen Dividendenvorschlag und der gesteigerten Ausschüttungsquote partizipieren unsere Aktionärinnen und Aktionäre zugleich mehr denn je am Erfolg der Hannover Rück.” Nettokonzerngewinn steigt deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR Der Konzern-Rückversicherungsumsatz (brutto) stieg im Geschäftsjahr 2025 um 1,5 % auf 26,8 Mrd. EUR (26,4 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 4,7 % betragen. Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg deutlich um 15,8 % auf 3,5 Mrd. EUR (3,0 Mrd. EUR). Das um Währungseffekte bereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto), das strukturell negativ ist und die Auflösung der in den vergangenen Jahren gebildeten Diskontierung widerspiegelt, lag bei -1,4 Mrd. EUR (-1,1 Mrd. EUR). Das Währungskursergebnis verbesserte sich im Wesentlichen durch die Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar deutlich auf 243,2 Mio. EUR (-108,0 Mio. EUR). Das Übrige Ergebnis lag bei -541,2 Mio. EUR (-482,9 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 5,7 % auf 3,5 Mrd. EUR (3,3 Mrd. EUR). Der Nettokonzerngewinn stieg deutlich um 13,4 % auf 2,6 Mrd. EUR (2,3 Mrd. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte 21,90 EUR (19,31 EUR). Die hohe Profitabilität des Geschäfts, eine Unterauslastung des Großschadenbudgets und ein positives Währungsergebnis ermöglichten es der Hannover Rück neben dem höheren Ergebnis auch die Ertragskraft für die kommenden Jahren deutlich zu stärken. Hierfür hat die Hannover Rück die Resilienzen in den Schadenreserven weiter ausgebaut und aktiv stille Lasten in den Kapitalanlagen realisiert. Eigenkapitalrendite mit 21,4 % deutlich über strategischem Ziel Das Eigenkapital belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 12,9 Mrd. EUR (11,8 Mrd. EUR). Die Eigenkapitalrendite betrug 21,4 % (21,2 %) und übertraf damit den strategischen Zielwert von mehr als 14 % deutlich. "Wir haben mit der gezielten Realisierung stiller Lasten in den Kapitalanlagen und dem weiteren Ausbau der Resilienz in den Schadenreserven unsere Widerstandskraft erneut deutlich erhöht. Die Hannover Rück verfügt damit in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld über die stärkste Bilanz ihrer Geschichte”, sagte Christian Hermelingmeier, Finanzvorstand der Hannover Rück. "Unseren Anspruch, unseren Kunden mit Stabilität und Verlässlichkeit zur Seite zu stehen, unterstreicht auch unsere äußerst robuste Solvenzquote.” Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), der die noch unverdienten Gewinne des gezeichneten Geschäfts quantifiziert, ging um 3,1 % auf 7,9 Mrd. EUR (31. Dezember 2024: 8,2 Mrd. EUR) zurück. Grund hierfür waren hauptsächlich Währungskurseffekte. Der Bestand der Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken sank auf 3,7 Mrd. EUR (4,0 Mrd. EUR). Die Kapitalbedeckungsquote nach Solvency II, welche die Risikotragfähigkeit der Hannover Rück misst, lag zu Ende Dezember bei 256 % (31. Dezember 2024: 261 %). Sie berücksichtigt bereits die vorgeschlagene Dividende für das Jahr 2025 sowie das geplante Geschäftswachstum im Jahr 2026 und liegt weiterhin deutlich über dem Schwellenwert von mehr als 200 %. Gutes Ergebnis bei gleichzeitiger Stärkung der Resilienz in den Schadenreserven in der Schaden-Rückversicherung Die Ergebnisse aus den Vertragserneuerungen im Verlauf des Jahres 2025 und ein auf Profitabilität fokussierter Zeichnungsansatz spiegeln sich in der positiven Entwicklung der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft wider, die im Geschäftsjahr 2025 deutlich um 12,1 % auf 3,1 Mrd. EUR (2,7 Mrd. EUR) stieg. Der Rückversicherungsumsatz (brutto) der Schaden-Rückversicherung stieg leicht um 0,6 % auf 18,8 Mrd. EUR (18,7 Mrd. EUR). Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 3,8 % betragen. Unter Berücksichtigung eines Basiseffektes aus dem Vorjahr hätte das währungskursbereinigte Wachstum rund 10 % betragen und damit das Ziel von mehr als 7 % übertroffen. Im Geschäftsjahr 2025 summierten sich die Nettoleistungen für Großschäden auf 1.725 Mio. EUR (1.629 Mio. EUR) und lagen damit unter dem budgetierten Erwartungswert von 2,1 Mrd. EUR für das Gesamtjahr. Wenngleich insgesamt weniger Ereignisse zu verzeichnen waren, führten einzelne Katastrophen zu überdurchschnittlichen Schadenhöhen. Die größten Leistungen (netto) für Einzelschäden waren die Waldbrände in Kalifornien zu Beginn des Jahres mit 595 Mio. EUR, Hurrikan "Melissa” im Oktober mit 329 Mio. EUR, das Erdbeben in Myanmar mit 118 Mio. EUR sowie schwere Hagelstürme in Australien im November mit 102 Mio. EUR. Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg deutlich auf 2,6 Mrd. EUR (2,1 Mrd. EUR). Die kombinierte Schaden-Kostenquote verbesserte sich auf 84,0 % (86,6 %). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -1.173,3 Mio. EUR (-944,7 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 2,6 Mrd. EUR (2,4 Mrd. EUR). Rückversicherungs-Serviceergebnis in der Personen-Rückversicherung oberhalb der Prognose Alle Segmente der Personen-Rückversicherung verzeichneten eine anhaltende Nachfrage, wenngleich ein weltweit intensiver Wettbewerb das Geschäft prägte. Der Neubeitrag zur vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM), bestehend aus Neugeschäft (netto) und Vertragsverlängerungen (netto), belief sich auf 766,4 Mio. EUR (624,1 Mio. EUR) und stieg damit deutlich. Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) reduzierte sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 6,3 Mrd. EUR (6,5 Mrd. EUR) und erreichte somit nicht das Wachstumsziel von rund 2 %. Auf währungskursadjustierter Basis hätte das Wachstum 3,4 % betragen. Der Rückversicherungsumsatz (brutto) erhöhte sich auf 8,0 Mrd. EUR (7,7 Mrd. EUR). Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Anstieg von 6,8 % ergeben. Das Rückversicherungs-Serviceergebnis (netto) stieg auf 903,0 Mio. EUR (882,9 Mio. EUR) und übertraf damit das Ziel von mehr als 875 Mio. EUR. Die darin enthaltene Netto-Verlustkomponente (LC) aus dem Neugeschäft lag bei 12,7 Mio. EUR (6,3 Mio. EUR). Das währungskursbereinigte Rückversicherungs-Finanzergebnis (netto) belief sich auf -190,0 Mio. EUR (-170,3 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) der Personen-Rückversicherung reduzierte sich um 5,1 % auf 886,1 Mio. EUR (933,9 Mio. EUR). Kapitalanlagerendite aufgrund aktiver Realisierung stiller Lasten bei 2,5 % Der Bestand der selbstverwalteten Kapitalanlagen lag mit 66,3 Mrd. EUR leicht über dem Vergleichsniveau der Vorperiode (65,9 Mrd. EUR). Der erfreuliche operative Cashflow und niedrigere Zinsen im US-Dollar sowie Britischen Pfund konnten Rückgänge durch den Kurs des US-Dollars und höhere Zinsen im Euroraum kompensieren. Die Asset-Allokation blieb im Berichtszeitraum weitgehend stabil. Das Kapitalanlageergebnis lag bei 1,7 Mrd. EUR (2,0 Mrd. EUR). Die Kapitalanlagerendite erreichte 2,5 % und lag damit unter dem prognostizierten Ziel von rund 2,9 %. Gründe hierfür waren insbesondere die strategische aktive Realisierung stiller Lasten im festverzinslichen Portfolio zur Stärkung zukünftiger Erträge. Ausblick für 2026 vollumfänglich bestätigt: Konzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR erwartet Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Hannover Rück mit einem Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. EUR. "Mit unserem lösungsorientierten und pragmatischen ‘somewhat different’-Ansatz bleiben wir ein starker und verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden”, sagte Clemens Jungsthöfel. "Dank unserer bewährten Stärken, unserer robusten Bilanz und mit den zusätzlich umgesetzten Resilienzmaßnahmen haben wir die besten Voraussetzungen, um auch in einem herausfordernden Markt ein attraktives Gewinnwachstum zu zeigen - im Jahr 2026 und darüber hinaus.” In der Schaden-Rückversicherung soll das währungskursbereinigte Wachstum des Rückversicherungsumsatzes (brutto) im traditionellen Geschäft (ohne strukturierte Rückversicherung) im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Zudem erwartet die Hannover Rück eine Schaden-Kostenquote von unter 87 %. Im Bereich der Personen-Rückversicherung erwartet die Hannover Rück ein Rückversicherungs-Serviceergebnis von rund 925 Mio. EUR. Die Kapitalanlagerendite soll rund 3,5 % erreichen. Die Erreichung des Gewinnziels für 2026 basiert auf der Voraussetzung, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 2,3 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt. Im Oktober hat der Vorstand eine Neuausrichtung der Dividendenpolitik beschlossen, die erstmals für das Finanzjahr 2025 Anwendung findet. Die Ausschüttungsquote für die Dividende wurde auf rund 55 % des IFRS-Nettokonzerngewinns angehoben. Ziel ist mindestens eine Dividende pro Aktie auf Vorjahresniveau auszuschütten und diese langfristig zu steigern. Eine zusätzliche Sonderdividende soll künftig nur in außergewöhnlichen Situationen ausgeschüttet werden.
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