EQS-News: Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026

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Q4 & GESAMTJAHR 2025
Reset-Jahr 2025 abgeschlossen: PUMA richtet Fokus auf Übergangsjahr 2026 Herzogenaurach, 26. Februar 2026
Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025
Ausblick für das Gesamtjahr 2026
Arthur Hoeld, Chief Executive Officer der PUMA SE: "2025 war für uns ein Reset-Jahr. Unser Ziel ist es, PUMA als eine Top-3 Sportmarke weltweit zu etablieren, wieder über dem Branchendurchschnitt zu wachsen und mittelfristig gesunde Gewinne zu erzielen. Dafür ist es entscheidend, dass die Marke PUMA weniger kommerziell wird und wir unsere Kundinnen und Kunden wieder mit attraktiven Produkten, überzeugender Kommunikation und Vertrieb über die adäquaten Kanäle begeistern. Ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher erzielt haben, zufrieden. Wir haben unseren Vertrieb zu großen Teilen bereinigt, indem wir Rabatte in unseren eigenen Kanälen reduziert und unsere Präsenz in Großhandelskanälen verringert haben, die unserer Marke schaden. Um unsere Produktikonen und unser Performance-Angebot besser zu positionieren und bessere Produktgeschichten zu erzählen, haben wir die notwendigen Unternehmensstrukturen geschaffen. Außerdem haben wir operative Ineffizienzen beseitigt und unsere Kostenbasis weiter optimiert. Ich möchte unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement bei diesem Reset danken. Wir sind zuversichtlich, dass wir das erhebliche Potenzial von PUMA ausschöpfen werden, indem wir uns auf die Erfolgsgrundsätze einer globalen Sportmarke konzentrieren."
Viertes Quartal 2025 Umsätze Im vierten Quartal sank der währungsbereinigte Umsatz um 20,7% auf Euro 1.564,9 Millionen (Q4 2024: Euro 2.150,5 Millionen). Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 27,2%. Der Umsatzrückgang war größtenteils auf strategische Reset-Maßnahmen zurückzuführen, die ergriffen wurden, um der schwachen Markenbegehrlichkeit, den erhöhten Vorratsbeständen und der geringeren Vertriebsqualität entgegenzuwirken. Zu diesen Maßnahmen gehörten die Reduzierung von Umsätzen in Großhandelskanälen, der Abbau von überhöhten Vorratsbeständen und die Reduzierung von Verkaufsförderungsmaßnahmen im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC).
Das Großhandelsgeschäft von PUMA ging währungsbereinigt um 27,7% auf Euro 921,4 Millionen zurück (Q4 2024: Euro 1.387,0 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte unter anderem aus umfangreichen Produktrücknahmen, um überhöhte Vorratsbestände im Vertriebskanal abzubauen. Darüber hinaus wirkten sich Maßnahmen zur Verringerung des Geschäfts mit Großflächenhändlern in Nordamerika sowie die schrittweise Reduzierung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, in Lateinamerika, EMEA und APAC negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Der Umsatz im DTC-Geschäft ging währungsbereinigt um 8,0% auf Euro 643,5 Millionen zurück (Q4 2024: Euro 763,5 Millionen). Die E-Commerce-Umsätze sanken währungsbereinigt um 19,7%, was insbesondere darauf zurückzuführen war, dass zur Stärkung der Marke weniger Verkaufsförderungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Umsätze in den eigenen Stores sanken währungsbereinigt um 0,9%. Der DTC-Anteil stieg deutlich von 35,5% im vierten Quartal 2024 auf 41,1% im vierten Quartal 2025.
Die Umsätze in Asien/Pazifik sanken währungsbereinigt um 12,6% auf Euro 406,6 Millionen (Q4 2024: Euro 506,6 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf einen Rückgang im Großhandelsgeschäft in Großchina zurückzuführen, der teilweise durch ein robustes Wachstum im Direct-to-Consumer-Geschäft ausgeglichen wurde. In der Region Amerika sanken die Umsätze währungsbereinigt um 22,2% auf Euro 589,2 Millionen (Q4 2024: Euro 847,4 Millionen). Der Rückgang war hauptsächlich auf Nordamerika zurückzuführen, wo es insbesondere im US-Markt zu einer gezielten Reduzierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern kam. In EMEA sanken die Umsätze währungsbereinigt um 24,3% auf Euro 569,1 Millionen (Q4 2024: Euro 796,5 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte aus einem schwächeren Großhandelsgeschäft infolge der gezielten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht zuträglich sind, sowie aus Produktrücknahmen. Zusätzlich ging das DTC-Geschäft aufgrund reduzierter Verkaufsförderungsmaßnahmen zurück.
Innerhalb der Produktbereiche sank der Umsatz mit Schuhen währungsbereinigt um 25,4% auf Euro 820,9 Millionen (Q4 2024: Euro 1.214,8 Millionen) aufgrund eines Rückgangs in den meisten Kategorien. Entgegen der allgemeinen Umsatzentwicklung verzeichnete die Kategorie Training ein gesundes Wachstum. Obwohl der Gesamtumsatz in der Kategorie Running aufgrund einer bewussten Verringerung von Umsätzen in Kanälen, die der Marke langfristig nicht förderlich sind, zurückging, zeigte Performance Running ein deutliches Wachstum. Dies wurde unter anderem durch den Erfolg des Laufschuhs Velocity Nitro 4 erreicht. Die Umsätze im Bereich Textilien sanken aufgrund von Rückgängen in den meisten Kategorien währungsbereinigt um 13,7% auf Euro 568,8 Millionen (Q4 2024: Euro 710,9 Millionen). Ein Teil des Rückgangs konnte durch Umsatzwachstum in der Kategorie Training, vor allem durch eine anhaltend starke Nachfrage nach HYROX-Produkten ausgeglichen werden. Der Umsatz mit Accessoires ging währungsbereinigt um 18,2% auf Euro 175,3 Millionen zurück (Q4 2024: Euro 224,7 Millionen). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entwicklung in der Kategorie Golf zurückzuführen.
Profitabilität Die Rohertragsmarge sank um 750 Basispunkte auf 40,2% (Q4 2024: 47,7%). Der deutliche Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestandsrückstellungen und unvorteilhafte Währungseffekte zurückzuführen. Diese Effekte wurden teilweise durch einen verbesserten Produktmix, einen vorteilhaften Vertriebskanalmix mit einem höheren DTC-Anteil im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie niedrigere Frachtkosten ausgeglichen. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus. Die negativen Effekte der US-Zölle wurden dadurch vollständig kompensiert.
Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 36,2% auf Euro 30,0 Millionen (Q4 2024: Euro 22,0 Million), hauptsächlich aufgrund der Umstellung von einer Partnerschaft zu einer Lizenzvereinbarung mit United Legwear im vierten Quartal.
Die operativen Aufwendungen (OPEX) sanken, bereinigt um Einmaleffekte, um 7,8% auf Euro 887,4 Millionen (Q4 2024: Euro 962,2 Millionen). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf positive Effekte aus dem Kosteneffizienzprogramm und geringere Kosten im DTC-Vertriebskanal aufgrund niedrigerer Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal zurückzuführen. Als Folge der geringeren Umsätze im vierten Quartal stieg der Anteil der Marketingausgaben am Umsatz an. Insgesamt führte der Umsatzrückgang im vierten Quartal zu einem deutlichen Anstieg der bereinigten OPEX-Quote auf 56,7% (Q4 2024: 44,7%). Vorteilhafte Währungseffekte auf die OPEX-Quote wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen. Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf Euro -228,8 Millionen (Q4 2024: Euro 85,7 Millionen). PUMA verzeichnete im vierten Quartal Einmaleffekte in Höhe von Euro 78,9 Millionen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und einer Goodwill-Abwertung. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf Euro -307,7 Millionen (Q4 2024: Euro 85,7 Millionen) und die berichtete EBIT-Marge auf -19,7% (Q4 2024: 4,0%). Das Finanzergebnis sank um 4,1% auf Euro -42,3 Millionen (Q4 2024: Euro -40,6 Millionen). Die Ertragsteuern waren positiv und beliefen sich auf Euro 15,0 Millionen (Q4 2024: Euro -20,8 Millionen), was hauptsächlich auf das negative Ergebnis vor Steuern und Steueranpassungen für Vorjahre zurückzuführen war. In Summe belief sich der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf Euro -335,0 Millionen (Q4 2024: Konzernergebnis von Euro 24,3 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf Euro -2,27 (Q4 2024: Euro 0, 16).
Gesamtjahr 2025
Umsätze Nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 in etwa unverändert geblieben waren, kam es infolge der im dritten Quartal 2025 eingeleiteten strategischen Reset-Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt sanken die Umsätze im Gesamtjahr 2025 währungsbereinigt um 8,1% auf Euro 7.296,2 Millionen (2024: Euro 8.398,0 Millionen), wobei alle Regionen und Produktbereiche einen Umsatzrückgang verzeichneten. Währungseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, dem US-Dollar und der türkischen Lira stellten eine zusätzliche Belastung dar und führten zu einem Umsatzrückgang in der Berichtswährung Euro von 13,1%.
Der Umsatz im Großhandelsgeschäft von PUMA sank währungsbereinigt um 12,8% auf Euro 4.935,0 Millionen (2024: Euro 5.972,6 Million), was hauptsächlich geringere Umsätze in den Regionen Amerika, Asien/Pazifik und EMEA infolge gezielter Produktrücknahmen und einer bewussten Rekalibrierung des Geschäfts mit Großflächenhändlern widerspiegelte. Das DTC-Geschäft stieg währungsbereinigt um 3,4% auf Euro 2.361,1 Millionen (2024: Euro 2.425,4 Millionen), angetrieben durch ein Wachstum von 3,4% sowohl im E-Commerce als auch in den eigenen Stores. Das führte zu einem Anstieg des DTC-Anteils auf 32,4% (2024: 28,9%).
Die währungsbereinigten Umsätze in der Region EMEA sanken um 6,9% auf Euro 3.143,2 Millionen (2024: Euro 3.475,7 Millionen), wobei der Umsatzrückgang in Europa teilweise durch Wachstum in EEMEA ausgeglichen wurde. In der Region Asien/Pazifik sanken die Umsätze währungsbereinigt um 7,4% auf Euro 1.594,7 Millionen (2024: Euro 1.805,5 Millionen). Das war auf den Umsatzrückgang in Großchina sowie im Rest der Region Asien/Pazifik zurückzuführen. Die Region Amerika verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 10,0% auf Euro 2.558,2 Millionen (2024: Euro 3.116,8 Millionen), bedingt durch eine schwache Entwicklung in Nordamerika, während Lateinamerika ein moderates Wachstum verzeichnete.
Innerhalb der Produktbereiche sanken die Umsätze im Bereich Schuhe währungsbereinigt um 7,1% auf Euro 4.113,8 Millionen (2024: Euro 4.733,6 Millionen). Dies wurde teilweise durch Wachstum in den Kategorien Sportstyle Prime & Select ausgeglichen, welches insbesondere von der Speedcat-Familie getragen wurde, sowie durch die gestiegene Nachfrage in der Running-Kategorie. Der Umsatz mit Textilien ging währungsbereinigt um 9,7% auf Euro 2.328,5 Millionen zurück (2024: Euro 2.703,7 Millionen). Der Umsatzrückgang resultierte vor allem aus der schwächeren Entwicklung in den Kategorien Sportstyle und Teamsport, während Wachstum in den Kategorien Training, Basketball und Motorsport diesen teilweise ausgleichen konnte. Der Produktbereich Accessoires verzeichnete einen währungsbereinigten Umsatzrückgang um 8,5% auf Euro 853,9 Millionen (2024: Euro 960,7 Millionen). Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus einem Umsatzrückgang in der Kategorie Golf.
Profitabilität Die Rohertragsmarge sank um 260 Basispunkte auf 45,0% (2024: 47,6%). Der Rückgang war auf verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft, Vorratsbestands-rückstellungen, einen ungünstigen Produktmix und nachteilige Währungseffekte zurückzuführen. Kompensiert wurde dieser Effekt teilweise durch einen vorteilhaften Vertriebskanalmix. Darüber hinaus wirkten sich niedrigere Beschaffungskosten, inklusive Zölle, positiv auf die Rohertragsmarge aus und kompensierten die negativen Effekte der US-Zölle vollständig.
Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen um 4,4% auf Euro 92,4 Millionen (2024: Euro 88,5 Millionen).
Die um Einmaleffekte bereinigten operativen Aufwendungen (OPEX) blieben mit Euro 3.537,7 Millionen unverändert gegenüber dem Vorjahr (2024: Euro 3.537,7 Millionen). Einsparungen aus dem Kosteneffizienzprogramm wurden durch gestiegene Einzelhandelsaufwendungen aufgrund des Wachstums im DTC-Geschäft, insbesondere im E-Commerce, ausgeglichen. Darüber hinaus trugen höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen in DTC und Infrastruktur sowie Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von rund Euro 30 Millionen zu den Kosten bei. Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz stiegen aufgrund der geringeren Umsätze. Insgesamt führte der Umsatzrückgang zu einem Anstieg der bereinigten OPEX-Quote um 640 Basispunkte auf 48,5% (2024: 42,1%). Vorteilhafte Währungseffekte wirkten dieser Entwicklung teilweise entgegen.
Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte sank aufgrund des Umsatzrückgangs und einer geringeren Rohertragsmarge auf Euro -165,6 Millionen (2024: Euro 548,7 Millionen). PUMA verzeichnete Einmaleffekte in Höhe von Euro 191,6 Millionen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm und Goodwill-Abwertungen standen. Die Kosten im Rahmen des Kosteneffizienzprogramms umfassten insbesondere Personalaufwendungen, die Schließung unrentabler Stores und sonstige nicht operative Aufwendungen. Infolgedessen belief sich das berichtete EBIT auf Euro -357,2 Millionen (2024: Euro 548,7 Millionen) und die EBIT-Marge auf -4,9% (2024: 6,5%).
Das Finanzergebnis sank um 11,2% auf Euro -165,7 Millionen (2024: Euro -149,0 Millionen), aufgrund nachteiliger Währungsentwicklungen und eines geringeren Zinsergebnisses. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Ergebnisses vor Steuern beliefen sich die Ertragsteuern auf Euro -120,7 Millionen (2024: Euro -119,0 Millionen). Dies war in erster Linie auf die Abwertung von latenten Steueransprüchen in den USA und China zurückzuführen.
Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf Euro -643,6 Millionen (2024: Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von Euro 280,7 Millionen) und das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf Euro -4,37 (2024: Euro 1,88).
Bilanz Das Working Capital stieg um 20,2% auf Euro 1.536,6 Millionen (31. Dezember 2024:
Cashflow und Liquiditätslage Der freie Cashflow belief sich auf Euro -530,3 Millionen und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (2024: Euro 464,3 Millionen). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf das negative Ergebnis vor Steuern sowie einen Anstieg des Working Capital zurückzuführen. Investitionen (CAPEX) im Jahr 2025 beliefen sich auf Euro 206,3 Millionen (2024: Euro 263,0 Millionen). Die Investitionen konzentrierten sich auf die Logistik, die digitale Infrastruktur, die DTC-Vertriebskanäle und wichtige Initiativen zur Stärkung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von PUMA. Zum 31. Dezember 2025 verfügte PUMA über flüssige Mittel in Höhe von Euro 290,0 Millionen (2024: Euro 368,2 Millionen), was einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Darüber hinaus verfügte der PUMA-Konzern über bestätigte Kreditlinien in Höhe von Euro 2.562,8 Millionen (31. Dezember 2024: Euro 1.842,9 Millionen). Der Anstieg der bestätigten Kreditlinien von Euro 719,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus dem Abschluss einer Brückenfinanzierung in Höhe von Euro 500,0 Millionen und zwei Schuldscheintransaktionen im Jahr 2025 über insgesamt Euro 275,0 Millionen. Gegenläufig wurde im Januar 2025 eine Schuldschein-Tranche in Höhe von Euro 70,0 Millionen mit Endfälligkeit zurückgezahlt. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Bilanzstichtag auf Euro 1.202,2 Millionen (2024: Euro 1.360,2 Millionen). Die Nettoverschuldung lag zum Ende des Geschäftsjahres 2025 mit Euro 1.063,5 Millionen deutlich über dem Vorjahresniveau von Euro 119,8 Millionen. Die höhere Nettoverschuldung reflektierte im Wesentlichen einen Anstieg der Bankverbindlichkeiten zur Unterstützung des operativen Geschäfts sowie die Finanzierung des Working Capital. Für mehr Informationen zur Finanzierung siehe Abschnitt "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag".
Vorschlag keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten Aufgrund des negativen Konzernergebnisses des PUMA-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 vorzuschlagen, für das kommende Jahr keine Dividende auszuschütten (2024: Euro 0,61).
Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 spiegelt Übergangsjahr für PUMA wider Nach dem strategischen Reset im Jahr 2025 bei dem PUMA gezielt Maßnahmen ergriffen hat, um unternehmensspezifische Herausforderungen zu bewältigen, Lagerbestände abzubauen und die Basis für eine stärkere und fokussiertere Zukunft zu legen, wird 2026 ein Übergangsjahr sein.
PUMA setzt 2026 die Optimierung seiner Vertriebskanäle und den Abbau der Lagerbestände fort. Der Abbau der Lagerbestände soll durch ein diszipliniertes Management der Beschaffungsaufträge und gezielten Produktabverkauf erreicht werden. Das im Vorjahr eingeleitete Kosteneffizienzprogramm wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Dazu zählen die Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur, die Verkleinerung des Produktsortiments sowie der Abschluss des seit Anfang 2025 laufenden Abbaus von rund 1.400 Verwaltungsstellen.
Während dieser Übergangsphase liegen die Prioritäten von PUMA darin, das Unternehmen auf nachhaltigen Erfolg auszurichten, die finanzielle Stabilität zu sichern und für eine Rückkehr zu einem gesunden, über dem Branchendurchschnitt liegenden Wachstum ab 2027 zu positionieren. Die Marken- und Produktstrategie für 2026 wird sich auf vier Fokuskategorien konzentrieren: Fußball, mit einer starken Präsenz bei der Fußballweltmeisterschaft; Running, angetrieben durch die NITRO™-Technologie; Training, unterstützt durch die exklusive Partnerschaft mit HYROX; und Sportstyle Prime & Select, wo das Unternehmen sein Sortiment mithilfe des einzigartigen Produktarchivs aus über 77 Jahren Sportgeschichte und eines stärker integrierten Storytellings weiterentwickeln wird.
PUMA geht im Jahr 2026 von anhaltenden geopolitischen sowie makroökonomischen Unsicherheiten aus. Der erwartete währungsbereinigte Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich resultiert überwiegend aus geringeren Umsätzen in Nordamerika infolge von Maßnahmen zur Bereinigung der Vertriebsstruktur, während ein Umsatzwachstum in Lateinamerika und dem Nahen Osten, Afrika & Indien dies nur teilweise kompensieren kann.
Das Unternehmen prognostiziert ein operatives Ergebnis (EBIT) in der Bandbreite von Euro -50 Millionen und Euro -150 Millionen, einschließlich Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem umgesetzten Kosteneffizienzprogramm. PUMA plant für 2026 Investitionen (CAPEX) von rund Euro 200 Millionen, hauptsächlich in digitale Infrastruktur, DTC-Vertriebskanäle und strategische Projekte zur langfristigen Wettbewerbsstärkung.
Während das Jahr 2025 von einem strategischen Neustart geprägt war und 2026 als Übergangsjahr gilt, blickt PUMA mit Zuversicht auf die bisher implementierten und für die nähere Zukunft geplanten Maßnahmen. Ab 2027 sollen die Maßnahmen nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die eingeleiteten Initiativen zielen darauf ab, die Produktivität dauerhaft zu erhöhen und die strategische Ambition des Unternehmens zu unterstützen, sich mittelfristig unter den drei führenden Sportmarken weltweit zu etablieren.
Grundlage der Erstellung / Wichtiger Hinweis Am 11. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass PUMA und sein langjähriger Partner United Legwear von einer Partnerschaft in eine Lizenzvereinbarung übergehen. Diese Änderung trat am 01. November 2025 in Kraft. Infolge dieser Änderung wird PUMA United in der Finanzberichterstattung von PUMA ab November 2025 als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Dementsprechend wurden die in dieser Pressemitteilung verwendeten Gewinn- und Verlustzahlen für 2024 und 2025 angepasst.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bekanntmachung ANTA: Am 27. Januar 2026 gab der chinesische Sportartikel-Konzern Anta Sports bekannt, dass er mit Artémis S.A.S. einen Vertrag über den Kauf der Anteile an PUMA in Höhe von 29,06 % abgeschlossen hat. Die Transaktion beinhaltet aufschiebende Bedingungen. PUMA veröffentlichte am selben Tag eine Stellungnahme von CEO Arthur Hoeld als Reaktion auf die Bekanntmachung. Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Bereich "News" auf der PUMA-Website: https://about.puma.com/de/newsroom/news
Zusätzliche Privatplatzierung und Syndizierung: Am 26. Januar 2026 hat PUMA eine Schuldscheintransaktion in Höhe von Euro 100,0 Mio. abgeschlossen, welche am 29. Januar 2026 zur Auszahlung gekommen ist. Der Schuldschein hat eine Laufzeit von 2 Jahren mit einer marktüblichen festen Verzinsung. Durch die zusätzliche Privatplatzierung konnte die am 15. Dezember 2025 vereinbarte Überbrückungsfinanzierung von Euro 500,0 Millionen auf Euro 350,0 Millionen angepasst und am 20. Februar 2026 über PUMAs Kernbanken voll aussyndiziert werden. Die Überbrückungsfinanzierung in Höhe von Euro 350,0 Millionen und das Schuldscheindarlehen in Höhe von Euro 100,0 Millionen werden unverändert zur Reduzierung der Inanspruchnahmen aus dem bestehenden Syndizierten Kredit verwendet. Finanzkalender:
Die Finanzveröffentlichungen und andere Finanzinformationen stehen im Internet unter "about.puma.com" zur Verfügung.
Pressekontakt:
Anne Putz - Senior Director Corp Comms - PUMA SE - anne.putz@puma.com
Investor Relations:
Manuel Bösing - Director Investor Relations - PUMA SE - manuel.boesing@puma.com
Hinweise an die Redaktion:
Anmerkungen hinsichtlich zukunftsgerichteter Aussagen:
Dieses Dokument enthält Aussagen über die künftige Geschäftsentwicklung und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Die zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den aktuellen Erwartungen und Annahmen des Managements. Sie unterliegen gewissen Risiken und Schwankungen wie auch in anderen Veröffentlichungen beschrieben, insbesondere im Kapitel Risiko- und Chancenmanagement des zusammengefassten Lageberichts. Sollten diese Erwartungen und Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken eintreten, kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den erwarteten Entwicklungen erheblich abweichen. Wir übernehmen daher keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Prognosen.
PUMA ist eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe, Textilien und Accessoires designt, entwickelt, verkauft und vermarktet. Seit mehr als 75 Jahren stellt PUMA die innovativsten Produkte für die schnellsten Sportler der Welt her. Zu unseren Performance- und sportlich-inspirierten Lifestyle-Produktkategorien gehören u.a. Fußball, Running & Training, Basketball, Golf und Motorsport. PUMA kooperiert mit weltweit bekannten Designer-Labels und bringt damit innovative und dynamische Designkonzepte in die Welt des Sports. Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken PUMA, Cobra Golf und stichd. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in über 120 Ländern. Die Firmenzentrale befindet sich in Herzogenaurach/Deutschland. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: https://about.puma.com.
26.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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