EQS-Adhoc: Viscom SE veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 und Jahresprognose 2026
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EQS-Ad-hoc: Viscom SE / Schlagwort(e): Geschäftszahlen / Gesamtjahr/Prognose / Gesamtjahr Viscom SE veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 und Jahresprognose 2026 Hannover, 23. Februar 2026 - Die Viscom SE (ISIN DE0007846867) erreichte auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 einen Auftragseingang auf Konzernebene von rund 81,0 Mio. Euro (Vj.: 75,1 Mio. Euro ), der damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite für den Auftragseingang von 80 bis 90 Mio. Euro liegt. Der Konzern-Umsatz lag im Geschäftsjahr 2025 bei rund 81,7 Mio. Euro (Vj.: 84,1 Mio. Euro ) und somit in der prognostizierten Bandbreite für den Umsatz 2025 (80 bis 90 Mio. Euro ). Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) auf Konzernebene betrug rund -1,8 Mio. Euro (Vj.: -11,8 Mio. Euro ) und lag damit außerhalb der prognostizierten Bandbreite 2025 für das Konzern-EBIT (1,6 bis 4,5 Mio. Euro ). Das EBIT wurde im Geschäftsjahr 2025 durch eine gegenüber der Planung geringeren Gesamtleistung sowie durch bilanzielle Wertberichtigungen auf Vorräte und Forderungen negativ beeinträchtigt. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management der Viscom SE einen Auftragseingang und einen Zielumsatz von 80 bis 90 Mio. Euro , bei einer EBIT-Marge zwischen 2 und 5 %. Dies entspricht einem EBIT in Höhe von 1,6 bis 4,5 Mio. Euro . Die vorläufigen Zahlen stehen unter dem Vorbehalt der Prüfung und des Testats des Abschlussprüfers sowie der Feststellung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat. Der geprüfte und festgestellte Jahresabschluss 2025 wird am 31. März 2026 veröffentlicht.
Kontakt: Viscom SE Investor Relations Sandra M. Liedtke Carl-Buderus-Str. 9-15 30455 Hannover Tel.: +49-511-94996-791 Fax: +49-511-94996-555 investor.relations@viscom.de Ende der Insiderinformation Erläuterung zum unmittelbaren Emittentenbezug: Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung: Die anhaltend verhaltene Nachfrage in wesentlichen Absatzmärkten blieb im Geschäftsjahr 2025 für Viscom deutlich spürbar. Insbesondere die Nachfrageschwäche der europäischen und nordamerikanischen Automobilindustrie beeinflusste die Geschäftsentwicklung. Auch der Bereich der Batterieinspektion konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erwartungen nicht erfüllen. In den USA verzeichnete die Viscom-Niederlassung einen Umsatzrückgang, der im Wesentlichen auf geringere Investitionstätigkeiten im Bereich der Elektronikproduktion in Mexiko sowie auf eine zollbedingt schwächere Nachfrage in den USA zurückzuführen war. Die Niederlassung in Frankreich blieb ebenfalls deutlich hinter den gesetzten Zielen zurück. In Europa entwickelte sich der Auftragseingang für die Bonddrahtinspektion schwächer als geplant. Zudem blieb die Nachfrage aus den Segmenten Mikroelektronik und Powerelektronik hinter den Annahmen von Viscom. Im Kerngeschäft SMT in Europa ist es Viscom gelungen, die gesteckten Ziele zu übertreffen. Es konnten geplante Auftragseingänge sowohl mit Neukunden als auch mit bestehenden Kunden aus den Bereichen Industrieelektronik, Telekommunikation sowie Sicherheits- und Verteidigungselektronik erfolgreich realisiert werden. In Asien übertraf Viscom unter anderem mit Neukunden aus dem Bereich der Automobilelektronik und der Entwicklung neuer Märkte die Erwartungen. Besonders erfreulich entwickelte sich das OEM-Geschäft in Deutschland, eine deutliche Steigerung von Aufträgen und Umsätzen mit Mikrofokus-Röntgenkomponenten war hier zu verzeichnen. Der Bereich Device Inspection übertraf die Umsatzannahmen ebenfalls: Neben der Inspektion fertiger Geräte aus dem Consumer-Bereich trugen insbesondere erfolgreiche Projekte zur automatischen Röntgeninspektion großer Bauteile zur positiven Entwicklung bei. Die positiven Beiträge aus SMT, NDT und Device Inspection konnten fehlende Umsätze in anderen Bereichen und Regionen teilweise kompensieren. Ein veränderter Produktmix, geringere Ergebnisbeiträge aus Low-Cost-Regionen sowie das weiterhin schwache Batteriezellengeschäft führten jedoch - in Verbindung mit höheren Kosten, Einmalbelastungen und Währungsverlusten - zu einem insgesamt unbefriedigenden Ergebnis. Das Geschäftsjahr 2026 wird für die Viscom SE weniger von dynamischem Wachstum als vielmehr von Konsolidierung, Effizienzsteigerung und strategischer Weiterentwicklung geprägt sein. Viscom hat frühzeitig in zukunftsorientierte Technologien, digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle investiert und ist gut positioniert, um von einer allmählichen Markterholung zu profitieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Insgesamt bietet das Jahr 2026 die Chance, die Grundlagen für ein künftiges Wachstum zu festigen, auch wenn das Marktumfeld weiterhin durch Unsicherheit und strukturellen Wandel gekennzeichnet bleibt.
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