Adidas: Milliarden unter anderem von Staatsbank KfW

Bild und Copyright: kit lau / shutterstock.com.

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14.04.2020 18:22 Uhr - Autor: Robin Lohwe  Robin Lohwe auf Twitter auf Twitter 

Adidas bekommt einen 3 Milliarden Euro schweren Kredit der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW. Man habe heute seitens der Bundesregierung die Genehmigung über die Teilnahme der staatseigenen Förderbank KfW an einem revolvierenden Konsortialkredit zu üblichen Marktbedingungen zur Überbrückung der Ausnahmesituation aus den Folgen der Corona-Pandemie erhalten. Mit 2,4 Milliarden Euro kommt der Löwenanteil der Summe von der KfW, weitere 600 Millionen Euro stellt ein Konsortium von Banken bereit - darunter befinden sich Adidas-Angaben vom Dienstag zufolge unter anderem UniCredit, Bank of America, Citibank, Deutsche Bank, HSBC, Mizuho Bank und Standard Chartered Bank.

„Zu den Bedingungen des Konsortialkredits gehört die De-Facto-Aussetzung von Dividendenzahlungen über die Laufzeit der Kreditvereinbarung. Zudem hat der Vorstand jüngst entschieden, den Rückkauf von adidas Aktien zu stoppen sowie auf die eigenen kurz- und langfristigen Boni, die insgesamt 65 Prozent der Jahreszielvergütung ausmachen, für das Jahr 2020 zu verzichten”, so der DAX-notierte Hersteller von Sportartikeln weiter. Auch für andere Führungskräfte solle die langfristige Bonuskomponente für das laufende Geschäftsjahr entfallen, kündigt der Konzern aus Herzogenaurach heute an.

Die Zahlen für das erste Quartal will Adidas zudem nun schon am 27. April melden.

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Lesen Sie mehr zum Thema Adidas im Bericht vom 28.03.2020

Corona-Krise: Adidas völlig zurecht im „Shitstorm” - Kommentar

Die Entscheidung von Adidas, Mietzahlungen für die Shops des Unternehmens aufgrund der Corona-Krise vorsorglich auszusetzen, sorgt für einen „Shitstorm” gegen den Konzern - und das zurecht. Der Sportartikel-Hersteller sendet ein fatales Signal, schädigt sein Image und sorgt damit für größeren Schaden als die Mietzahlungen Gegenwert haben dürften.

Ausgerechnet Adidas, ein Konzern, der jährlich Unsummen in sein Image investiert, schießt sich mit der Entscheidung, Mietzahlungen für temporär zwangsgeschlossene Shops auszusetzen, selbst ins Knie. Man verweist auf einbrechende Umsätze, die durch das Online-Geschäft nicht aufgefangen würden und versucht so, die Entscheidung zu rechtfertigen. Adidas nutzt damit zwar „nur” ein Recht aus, das ein schnell zusammen gestricktes Gesetz des Bundes zur Abmilderung der Corona-Pandemiefolgen bietet.

Doch die alles entscheidende Frage ist: Müsste Adidas, das über miliardenschwere Rücklagen und große ... diese News weiterlesen!

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