Volkswagen trennt sich von Renk

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31.01.2020 09:46 Uhr - Autor: Dena Altdörfer  Dena Altdörfer auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

Volkswagen wird den Antriebstechnik-Spezialisten Renk an den Finanzinvestor Triton verkaufen. An der Gesellschaft ist man bisher mit rund 76 Prozent beteiligt. Die etwa 5,3 Millionen Renk-Aktien gehen zu einem Preis von 97,80 Euro je Anteilschein an Triton. Volkswagen nimmt aus dem Verkauf mehr als eine halbe Milliarde Euro Liquidität ein, hinzu kommt ein positiver Ergebniseffekt von rund 150 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG stimmen dem Deal zu, so der DAX-notierte Autobauer in der Nacht zum Freitag.

„Der Börsengang von Traton war ein erster wichtiger Schritt zur Fokussierung auf unsere Kernaktivitäten. Mit der Veräußerung der Renk-Anteile setzen wir diesen Weg im Rahmen unserer Strategie „Together2025+“ konsequent fort. Entscheidend für die Transaktion war neben einer Reduzierung unserer Komplexität auch, dass wir eine gute Zukunfts- und Wachstumsperspektive für die Renk AG gefunden haben”, sagt Frank Witter, Vorstand für Finanzen und IT der Volkswagen AG. Zwischen Renk und Triton sei eine Standort- und Beschäftigungsgarantie für die deutschen Betriebsstandorte in Augsburg, Rheine und Hannover bis 31. Dezember 2026 vereinbart worden.

Traton: VW-Tochter will Navistar übernehmen

VWs Nutzfahrzeugsparte Traton gibt ein Übernahmeangebot für den US-Partner Navistar ab, mit dem man seit 2017 zusammen arbeitet. An der Gesellschaft ist man bereits mit 16,8 Prozent beteiligt, will nun aber sämtliche im Umlauf befindlichen Navistar-Aktien übernehmen. Geboten wird ein Betrag von 35 Dollar je Anteilschein des US-Unternehmens. „Dies entspricht einer Prämie von 45 Prozent auf den Schlusskurs von Navistar von USD 24,11 am 29. Januar 2020 und von 19% auf den 90-Tages-volumengewichteten Durchschnittskurs von USD 29,40”, so Traton.

Die Gesellschaft geht davon aus, den Zukauf bis Ende des laufenden Jahres abschließen zu können. Alternative Transaktionen würde man nicht unterstüten, so Traton.

Mit dem Übernahmeversuch reagiert die VW-Tochter vor allem auf die schwierigen Entwicklungen in der Nutzfahrzeugbranche. „Während der letzten drei Jahre haben wir von einer in hohem Maße kooperativen und produktiven strategischen Allianz mit Navistar profitiert. Da ... diese News vom 31.01.2020 weiterlesen!

Auf einem Blick - Chart und News: Volkswagen (VW) Vz.

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