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Teamviewer-Aktie: Bisher ein Trauerspiel, aber… - Chartanalyse

Bild und Copyright: Teamviewer.

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08.10.2019, 08:54 Uhr - Autor: Michael Barck  Michael Barck auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Lange notiert die Teamviewer-Aktie noch nicht an der Börse, doch ein kurzer Blick auf die charttechnische Lage bei der Aktie ist durchaus - mit den gebotenen Einschränkungen so kurz nach dem IPO - interessant. Zu 26,25 Euro an die Börse gegangen, hat der Aktienkurs des Anlegern bisher nicht gerade große Freude gemacht. Das bisherige Top bei 26,71 Euro wurde am ersten Handelstag erreicht. Anschließend rutschte der Aktienkurs von Teamviewer auf 22,91 Euro ab. Eine Erhlungsbewegung endete Anfang Oktober schon bei 25,70 Euro, sodass der Ausgabepreis seit dem ersten Handelstag nicht mehr erreicht wurde - ein Trauerspiel also. Dass die Teamviewer-Aktie zuletzt wieder auf 23,57 Euro zurück fiel, die gestern erreicht wurden, macht das Bild auch alles andere als besser.

Nach einem gestrigen XETRA-Schlusskurs bei 23,75 Euro (-3,34 Prozent) liegen aktuelle Indikationen für die Teamviewer-Aktie am Dienstagmorgen bei 23,75/23,80 Euro. Somit kann sich der TecDAX-Kandidat also zumindest stabil halten.

Mit Blick auf die Charttechnik des Tech-Titels ist das durchaus interessant. Um 23,64/23,73 Euro deutete sich eine Unterstützung an, die gestern zwar unterschritten wurde, aber eben nicht auf Schlusskursbasis. Kann sich der Aktienkurs von Teamviewer nun nach oben über 23,90 Euro hinaus absetzen, wäre dies ein positiver charttechnischer Impuls für den Titel. Um 24,33/24,45 Euro könnten dann nächste charttechnische Hürden warten. Ob sich daraus eine durchgreifende Kurserholung entwickeln kann, bleibt indes abzuwarten. Gelingt es der Teamviewer-Aktie zudem aktuell nicht, sich nach oben abzusetzen, bleibt das charttechnische Risiko eines erneuten Tests des bisherigen Tiefs bei 22,91/23,02 Euro.

TeamViewer: Börsengang in Frankfurt

TeamViewer aus Göppingen plant einen Börsengang. Noch im laufenden Jahr soll die Erstnotiz im regulierten Markt (Prime Standard) in Frankfurt erfolgen. Bisher gehört TeamViewer zu TigerLuxOne und somit zu Fonds, die von Permira beraten werden. Eine Kapitalerhöhung wird es beim IPO vermutlich nicht geben. Einzig TigerLuxOne wird sich von Aktien trennen. Sowohl private als auch institutionelle Investoren sollen die Papiere zeichnen können. Über die künftige Höhe des Streubesitzes gibt es noch keine Aussagen. Er soll aber einen „liquiden Markt für die Aktien der Gesellschaft schaffen“.

Das Unternehmen bietet eine Plattform zur Vernetzung von Geräten an. So können sich Nutzer immer und überall miteinander verbinden. 2018 war TeamViewer auf mehr als 340 Millionen Geräten aktiv. Seit 2005 gab es 2 Milliarden Installationen.

Nach dem Börsengang will TeamViewer weiter deutlich wachsen, wie Vorstandschef Oliver Steil erläutert. Diese Wachstumsstrategie „beinhaltet ... TeamViewer News weiterlesen!

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