TeamViewer: Börsengang in Frankfurt

Bild und Copyright: Teamviewer.

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28.08.2019 11:41 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  Johannes Stoffels auf Twitter  | 4investors auf: Twitter | Google News | Facebook

TeamViewer aus Göppingen plant einen Börsengang. Noch im laufenden Jahr soll die Erstnotiz im regulierten Markt (Prime Standard) in Frankfurt erfolgen. Bisher gehört TeamViewer zu TigerLuxOne und somit zu Fonds, die von Permira beraten werden. Eine Kapitalerhöhung wird es beim IPO vermutlich nicht geben. Einzig TigerLuxOne wird sich von Aktien trennen. Sowohl private als auch institutionelle Investoren sollen die Papiere zeichnen können. Über die künftige Höhe des Streubesitzes gibt es noch keine Aussagen. Er soll aber einen „liquiden Markt für die Aktien der Gesellschaft schaffen“.

Das Unternehmen bietet eine Plattform zur Vernetzung von Geräten an. So können sich Nutzer immer und überall miteinander verbinden. 2018 war TeamViewer auf mehr als 340 Millionen Geräten aktiv. Seit 2005 gab es 2 Milliarden Installationen.

Nach dem Börsengang will TeamViewer weiter deutlich wachsen, wie Vorstandschef Oliver Steil erläutert. Diese Wachstumsstrategie „beinhaltet den Ausbau der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten, der Kundensegmente einschließlich der Lösungen für Großunternehmen sowie unserer globalen Reichweite“, so Steil.

TeamViewer beschäftigt etwa 800 Personen, Kunden gibt es in 180 Ländern. Das Unternehmen hat ein abonnementbasiertes Geschäftsmodell. 2018 lagen die abgerechneten Umsätze bei 230 Millionen Euro (2017: 185 Millionen Euro). Das Cash EBITDA betrug 121 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2019 verbessern sich die abgerechneten Umsätze um 37 Prozent auf 142 Millionen Euro. Das Cash EBITDA steht bei 74 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr rechnet der Börsenkandidat mit einem Plus bei den abgerechneten Umsätzen von 35 Prozent bis 39 Prozent. Das entspricht 310 Millionen Euro bis 320 Millionen Euro. Das Cash EBITDA soll zwischen 177 Millionen Euro und 183 Millionen Euro liegen.

Unterstützt wird der Börsengang unter anderem von Goldman Sachs und Morgan Stanley.

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