UniDevice: Noch fehlt es an der Bekanntheit

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Nachricht vom 13.12.2018 13.12.2018 (www.4investors.de) - Anfang März ist UniDevice an die Börse gegangen. Die Erstnotiz fand im m:access in München statt. Wirklich bekannt ist die Aktie in Investorenkreisen bisher nicht. Das wird auch bei der von GBC organisierten Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) deutlich, bei der nur wenige Interessierte der informativen Präsentation von UniDevice-Alleinvorstand Christian Pahl lauschen.

Der Börsenneuling ist ein internationaler Großhändler von elektronischen Geräten aus den Bereichen Kommunikation und Unterhaltung. Dabei geht es vor allem um Smartphones. Im Fokus stehen Mobiltelefone von Apple, Samsung und Huawei. Mit den Apple-Geräten macht UniDevice rund die Hälfte seines Umsatzes. 2017 erwirtschafteten die Berliner einen Umsatz von 229,2 Millionen Euro, im laufenden Jahr könnte der Umsatz auf rund 300 Millionen Euro ansteigen. Analysten von GBC halten dank einer starken Umsatzentwicklung im November (Black Friday und Cyber Monday) einen Umsatz von 314 Millionen Euro für möglich. 2019 könnte die Schwelle von 400 Millionen Euro fallen. Nach drei Quartalen lag der Umsatz bei 221 Millionen Euro.

Das EBIT könnte 2018 zwischen 1,8 Millionen Euro und 1,9 Millionen Euro liegen. Nach drei Quartalen lag das operative Plus bei 1,27 Millionen Euro. Im gesamten Vorjahr kam UniDevice auf ein EBIT von 1,13 Millionen Euro. Erklärtes Ziel von Vorstand Pahl ist eine Rohertragsmarge von 1,3 Prozent.

2017 wurde mehr als ein Fünftel des Umsatzes in Deutschland gemacht, auf die EU entfielen etwa 40 Prozent. Stark ist auch das Geschäft von UniDevice in Dubai.

Die Gesellschaft schafft es, Ware schneller und günstiger zu liefern als viele Mitbewerber. Man muss nicht erst mittels Container die Ware aus China besorgen. Vielmehr kauft man Smartphones bei Distributoren im Ausland ein. Der Fokus beim Einkauf liegt auf Ländern mit einer geringeren Kaufkraft, dort sind die Geräte günstiger. In Deutschland werden die Smartphones dann an Telefongesellschaften, Großhändler und Einzelhändler veräußert. Privatkunden werden nicht beliefert. Das reduziert das Risiko.

Für die Analysten von GBC ist die Aktie von UniDevice ein Kauf. Sie sehen das Kursziel für die Papiere von UniDevice bei 2,35 Euro. Aktuell notiert die Aktie bei 1,62 Euro. (Redakteur: Johannes Stoffels)


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