Uniwheels: Größtes IPO in Warschau
Am 8. Mai erfolgt die Erstnotiz für die Aktien von Uniwheels an der Börse in Warschau (Polen). Beim Börsengang sind 95 Prozent der Aktien an institutionelle Investoren gegangen. Der Börsengang war laut Unternehmen mehrfach überzeichnet. Neben institutionellen Investoren aus Polen haben institutionelle Anleger aus acht weiteren Ländern gezeichnet, darunter aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Dänemark und Estland. Die Unternehmensführung hat rund 70 Instis auf einer neun Tage dauernden Roadshow getroffen. 90 Prozent dieser Investoren haben in der Folge Zeichnungsaufträge abgegeben.
Der Börsengang von Uniwheels ist nach eigenen Angaben das in diesem Jahr bisher größte IPO an der Börse in Warschau. Die Erlöse aus dem Angebot belaufen sich auf rund 125 Millionen Euro, davon kommen brutto 62,7 Millionen Euro in die Kasse von Uniwheels. Mit dem Geld will der Räderhersteller ein neues Werk in Stalowa Wola (Polen) errichten.
Der bisherige Aktionär Uniwheels Holding (Malta) hält nach dem Börsengang 61,3 Prozent an dem Unternehmen. Ein Zweitlisting in Frankfurt ist derzeit nicht geplant.
Weitere Informationen zum Börsengang von Uniwheels in Warschau finden Sie in unserem IPO-Sektor.
