Asian Bamboo baut um: Einstieg in die Immobilienbranche
Die Krise bei Asian Bamboo sorgt für einen radikalen Kurswechsel des Unternehmens, das seine landwirtschaftluchen Flächen zukünftig für Immobilienprojekte nutzen will. Man werde der im Mai 2014 stattfindenden Hauptversammlung der Aktionäre des Konzerns vorschlagen, „den satzungsmäßigen Geschäftsgegenstand um die Immobilienentwicklung zu erweitern“, kündigt das Management von Asian Bamboo an. Wahrscheinlich werde die chinesische Regierung eine „höhere Flexibilität in der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zulassen“, so das Unternehmen weiter. Man habe bereits erste mögliche Projekte identifiziert, an denen man sich über Tochtergesellschaften beteiligen will, heißt es von Seiten des chinesischen Unternehmens.
Wandelanleihe soll neue Finanzmittel einbringen
Zur Finanzierung will das Unternehmen eine Wandelanleihe an die Aktionäre ausgeben. Diese soll über drei Jahre laufen und nicht verzinst werden. Nicht platzierte Teile der Anleihe will das Management selbst übernehmen oder bei Investoren unterbringen.
Die Aktivitäten im Bambusanbau dagegen will man reduzieren. Teile der landwirtschaftlichen Nutzfläche sollen umgewidmet werden. Die vorhandenen Finanzmittel sollen in Richtung Immobiliengeschäft gelenkt werden. Man werde „das aktuelle Plantagengeschäft weitgehend aufrecht erhalten, beabsichtigt aber vorerst keine neuen Investitionen in dieses Geschäft“, so Asian Bamboo. Zudem fasst man unter anderem ins Auge, Plantagenfläche zu verkaufen oder zu verpachten. Das Projekt zur Fertigung von Bambusfasern wolle man nicht weiter verfolgen, dieses habe aber „keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen“, heißt es weiter.
