Medigene will Aktien zusammen legen
Medigene plant eine Herabsetzung des Grundkapitals und will hierzu die eigenen Aktien im Verhätnis vier zu eins zusammen legen. Während sich am Unternehmenswert nichts ändert durch diese Transaktion, viertelt sich die Zahl der Anteilsscheine, während deren Kurs rechnerisch um 300 Prozent steigt – für den Aktionär ändert sich am Depotwert also nichts. Die Hauptversammlung am 16. Juli muss dem Vorhaben des Managements noch zustimmen. Zudem soll die Versammlung der Aktionäre beschließen, den Aufsichtsrat von sechs Mitgliedern auf drei zu verkleinern.
Mit der Zusammenlegung von Aktien will Medigene den Kurs, der zurzeit bei 0,96 Euro liegt, wieder deutlich über die Ein-Euro-Marke heben, was Kapitalerhöhungen ermöglicht. Zwar sei derzeit keine konkrete Maßnahme geplant, betont Medigene, allerdings scheint der Biotechkonzern Bedarf für einen solchen „Sicherheitsbeschluss“ zu sehen und damit dürfte die Betonung auf dem „derzeit“ liegen. Ende Mai war EndoTAG-Vertriebspartner SynCore mit 6,1 Prozent bei dem Unternehmen eingestiegen und hat sich weltweit exklusive Rechte für den Medikamentenkandidaten gesichert.
