Commerzbank: Der Schock im frühen Handel
Vor dem Hintergrund der neuen Entwicklungen in den Verhandlungen um ein zweites Griechenland-Abkommen werden bei der Commerzbank-Aktie am Freitag Gewinne mitgenommen. Nach einer Rallye von 1,16 Euro auf knapp 2,21 Euro ist dies nicht ungewöhnlich, sorgt aber am heutigen Vormittag für eine hohe Volatilität. Phasenweise wird die wichtige Unterstützung bei 2,06/2,12 Euro unterschritten, punktgenau am unteren Ende der direkt darunter liegenden Unterstützung bei 1,94/2,01 Euro aber dreht der Tagestrend wieder nach oben. Gegen 10:30 Uhr notiert die Commerzbank-Aktie bei Kursen um 2,09 Euro, der gestrige Schlusskurs ist bei 2,17 Euro notiert.
Aus charttechnischer Sicht war das zwar ein kurzer Schock für die Bullen, die aber immer noch am Ruder sitzen. Ein Gap, das zwischen dem 7. und 8. Februar aufgerissen wurde, ist nun geschlossen – das ist bullish zu werten. Unverändert aber bleibt 2,06/2,12 Euro eine Schlüsselmarke auf dem weg nach oben. Knapp darüber liegen bei 2,22 Euro und um 2,35 Euro weitere Hindernisse, die es zu überwinden gilt, um den Weg in Richtung 3 Euro und darüber frei zu räumen. Nach unten hin bleiben 1,94/2,01 Euro und die Zone oberhalb von 1,78 Euro Halt für den Commerzbank-Aktienkurs.
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