BMW: China überflügelt Deutschland
Der Autobauer BMW hat den Absatz im Januar um 28 Prozent auf 105.177 Exemplare der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce gesteigert. Die größten Stückzahlen hat wie immer die Kernmarke BMW verkauft: Hier stieg der Absatz im vergangenen Monat um rund 30 Prozent auf 90.841 Autos. Ein deutliches prozentuales Wachstum haben unter anderem die 5er-Reihe und der X1 hingelegt. Von der Marke Mini wurden 15,8 Prozent mehr abgesetzt, insgesamt wurden 14.126 Einheiten verkauft. Rolls-Royce hat den Absatz schließlich von 82 Stück auf 210 Stück gesteigert.
Bei der regionalen Verteilung des Absatzes meldet BMW für den Heimatmarkt einen Zuwachs um 31,5 Prozent auf 16.054 Fahrzeuge. In China wurden 20.308 Automobile des bayerischen Konzerns verkauft, 70,4 Prozent mehr als im Januar 2010.
BMW-Vertriebschef Ian Robertson: „Für die kommenden Monate erwarten wir weiterhin deutliche Zuwachsraten. In der zweiten Jahreshälfte wird jedoch das Wachstumstempo aufgrund von Basiseffekten etwas moderater ausfallen.“ Der Absatz soll im laufenden Jahr auf mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge steigen.
