ACS legt Hochtief-Übernahmeofferte vor
Der spanische Baukonzern hat am Mittwoch seine umstrittene Übernahmeofferte für Hochtief vorgelegt. Die Iberer bieten für fünf Aktien von Hochtief acht eigene Anteilsscheine. Die Annahmefrist läuft vom 1. Dezember bis zum 29. Dezember 2010, so ACS, die damit rechnen, das Gesamtangebot Anfang Februar abschließen zu können. Die Spanier halten bereits rund 30 Prozent der Hochtief-Papiere.
Es werde „kein Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag angestrebt“, so ACS, Hochtief solle ein eigenständiges Unternehmen bleiben. Zudem solle die Konsolidierung in den ACS-Bilanzen keine negativen Folgen für die Finanzlage von Hochtief haben, behauptet ACS am Mittwoch. So wolle man weder Vermögensgegenstände übertragen noch Hochtief höhere Schulden aufbürden.
