Hochtief: Eine weitere Hoffnung ist zerplatzt
Im Kampf gegen eine Übernahme durch den eigenen Großaktionär ACS kann Hochtief nicht auf das BaFin bauen und verliert damit eine weitere Hoffnung,d as als feindlich eingestufte Angebot abwehren zu können. Die Behörde hat am Montagabend das Übernahmeangebot für Hochtief durch den spanischen Baukonzern freigegeben. Davor hatten australische Behörden bereits den Antrag der Essener abgelehnt, ACS zu einer Zwangsübernahme der Tochter Leighton zu zwingen, siehe Bericht.
Damit bestehen für Hochtief kaum noch Hoffnungen, die Übernahme abwehren zu können. ACS hat mit den jüngsten Behördenentscheidungen die wichtigsten Steine aus dem Weg geräumt, die eine Mehrheitsübernahme hätten verhindern können. Der spanische Baukonzern ist bereits jetzt mit knapp 30Prozent an Hochtief beteiligt, war mit seinen Übernahmeplanungen bei Hochtief dennoch auf großen Widerstand gestoßen.
