Univerma: Börsengang in Wien
Univerma aus Ahrensburg bei Hamburg feiert ihre Börsenpremiere in Wien. Das Unternehmen hat sich entschieden, beim Börsengang an den dritten Markt der Wiener Börse zu gehen.
Seit dem 2. August läuft bei Univerma eine Kapitalerhöhung. Die Zeichnungsfrist beträgt ein Jahr. Angeboten werden insgesamt 100.000 Aktien. Damit würde sich die Anzahl der Aktien auf 830.000 Stück erhöhen. Jede neue Aktie kostet 60,00 Euro. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen weiter expandieren. Geplant ist, bis 2014 in Deutschland 17 Standorte zu haben. Später soll die Expansion im deutschsprachigen Ausland fortgesetzt werden.
Univerma ist ein Finanzdienstleister, der sich auf junge Familien spezialisiert hat. Das Unternehmen betont, dass man fest angestellte und sozialversicherungspflichtige Kundenberater habe. Nach eigenen Angaben wird man 2010 ein positives operatives Ergebnis erzielen. Im kommenden Jahr soll es, so Univerma, eine deutliche Profitabilität geben. 2009 betrug der Umsatz 0,89 Millionen Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern kam auf 0,07 Millionen Euro. Der Überschuss lag bei 0,05 Millionen Euro.
Geführt wird das Unternehmen von den Gründern Fabian Voß und Kai Hoffmann. Sie haben sich für ein IPO in Österreich entschieden, da der dortige Mid Market als Marktsegment aus ihrer Sicht für mittelständische Unternehmen besonders geeignet sei. Außerdem ist nach Unternehmensangaben Österreich bei der Entwicklung des Finanzdienstleistungsmarktes dem deutschen Markt einen Schritt voraus.
Bei der Börsenpremiere in Wien liegt der erste Kurs bei 60,00 Euro, dies entspricht dem Angebotspreis bei der Kapitalerhöhung. Im Tagesverlauf notiert das Papier konstant auf diesem Niveau.

