Homann Holzwerkstoffe: Erholung im dritten Quartal
Homann Holzwerkstoffe hat im dritten Quartal 2026 eine Verbesserung seiner operativen Geschäftsentwicklung verzeichnet und bestätigt den im August angepassten Jahresausblick. Der Hersteller von Holzfaserplatten steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal, während das bereinigte EBITDA deutlich über dem Niveau des ersten Halbjahres lag und klar positiv ausfiel. Auch der operative Cashflow verbesserte sich erheblich. Konkrete Quartalszahlen nennt das Unternehmen nicht. Die Nachfrage nach MDF- und HDF-Platten zeigte laut Homann Holzwerkstoffe erste Erholungstendenzen, zudem wirkten sich die im Jahresverlauf durchgesetzten Preiserhöhungen zunehmend positiv aus.
Am litauischen Produktionsstandort Pagiriai schreitet die bereits angekündigte Kapazitätsanpassung nach Unternehmensangaben planmäßig voran. Bis Ende 2026 soll das Werk den sogenannten Freeze-Status erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Homann weiterhin mit einem operativen Verlust von rund 23 Millionen Euro aus dem litauischen Geschäft. Durch die eingeleiteten Maßnahmen soll sich diese Belastung 2027 deutlich auf etwa 3 Millionen Euro reduzieren.
Die Entwicklung im dritten Quartal entspricht nach Angaben des Managements den Erwartungen für die zweite Jahreshälfte. Zusammen mit der geplanten Verringerung der Verluste in Litauen soll die Stabilisierung des Kerngeschäfts die Ausgangslage für 2027 verbessern. An der im August überarbeiteten Prognose für 2026 hält Homann Holzwerkstoffe unverändert fest, ohne in der aktuellen Mitteilung konkrete Umsatz- oder Ergebnisziele zu wiederholen. Der vollständige Bericht über das zweite Halbjahr 2026 soll am 16. März 2027 veröffentlicht werden.
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