UMT: KI-Geschäft soll ab dem vierten Quartal wirken
Die UMT United Mobility Technology AG hat im ersten Halbjahr 2026 einen Überschuss von 35.500 Euro erzielt, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 269.200 Euro angefallen war. Die Ergebnisverbesserung um rund 305.000 Euro beruht allerdings zu einem wesentlichen Teil auf sonstigen betrieblichen Erträgen von 110.700 Euro, die überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen stammen. Gleichzeitig senkte die Gesellschaft ihre sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 56 Prozent auf 120.300 Euro und die Zinsaufwendungen um 57 Prozent auf 33.800 Euro. Der Umsatz der Holding ging von 58.700 Euro auf 52.000 Euro zurück. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 7,23 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote stieg von 56,0 auf 69,2 Prozent.
Die Neuausrichtung auf sogenannte Agentic AI, also KI-Systeme zur eigenständigen Bearbeitung von Aufgaben, hat sich in den Halbjahreszahlen noch nicht niedergeschlagen. Nach Angaben des Vorstands sollen die beiden marktreifen Produkte erst ab dem vierten Quartal 2026 spürbare Auswirkungen auf das Geschäft haben. Im Zuge des Strategiewechsels soll UMT künftig unter WAYDEAR AG firmieren. Nach dem Bilanzstichtag hat das Unternehmen zudem eine Barkapitalerhöhung abgeschlossen, die brutto rund 558.500 Euro einbrachte. Das Grundkapital beträgt nun 3,16 Millionen Euro. Am 11. November will UMT das neue Geschäftsmodell auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz vorstellen.
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UMT United Mobility Technology (demn. Waydear AG) Aktie: Kurs, Chart und Kennzahlen
