FUCHS hebt Gewinnprognose an – Cashflow trotz Gewinnsprung schwächer
Der Schmierstoffkonzern Fuchs hat nach einem kräftigen Gewinnanstieg in den ersten neun Monaten seine Prognose für 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein EBIT von rund 500 Millionen Euro statt bisher 460 bis 480 Millionen Euro. Die Umsatzprognose wurde auf etwa 4,1 Milliarden Euro konkretisiert, nachdem bislang Erlöse deutlich über 3,7 Milliarden Euro angepeilt worden waren.
Von Januar bis September steigerte FUCHS den Umsatz um 16 Prozent auf 3,13 Milliarden Euro. Das EBIT wuchs überproportional um 25 Prozent auf 409 Millionen Euro, die operative Marge verbesserte sich von 12,1 auf 13,1 Prozent. Höhere Absatzmengen und inflationsbedingte Preissteigerungen trieben das Geschäft an. Alle drei Weltregionen erzielten deutliche Ergebniszuwächse. Besonders stark entwickelte sich Nord- und Südamerika mit einem EBIT-Anstieg um 42 Prozent. Das Konzernergebnis nach Steuern erhöhte sich um 23 Prozent auf 281 Millionen Euro.
Deutlich schwächer entwickelte sich dagegen der freie Cashflow vor Akquisitionen, der von 181 auf 92 Millionen Euro zurückging. Ursache waren vor allem höhere Mittelbindungen im Umlaufvermögen infolge gestiegener Rohstoff- und Verkaufspreise. Für das Gesamtjahr erwartet FUCHS weiterhin einen freien Cashflow deutlich unter 270 Millionen Euro. Im vierten Quartal rechnet der Konzern zudem mit einer Verlangsamung der Absatzentwicklung aufgrund vorgezogener Bestellungen und saisonaler Effekte. Die starke Ergebnisentwicklung des dritten Quartals lasse sich deshalb nicht ohne Weiteres fortschreiben.
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