SFC Energy: Ukraine-Geschäft treibt Gewinn – Prognose erneut erhöht
SFC Energy profitiert stärker als erwartet vom wachsenden Verteidigungsgeschäft und hebt seine Ergebnisprognose für 2026 erneut an. Der Brennstoffzellen- und Energietechnikspezialist aus Brunnthal/München erwartet nun ein bereinigtes EBITDA zwischen 36,0 und 38,0 Millionen Euro statt bisher 31,5 bis 34,0 Millionen Euro. Auch die Prognose für das bereinigte EBIT steigt von bislang 21,5 bis 25,5 Millionen Euro auf 25,5 bis 27,5 Millionen Euro. Die Umsatzprognose bleibt dagegen unverändert bei 166 bis 175 Millionen Euro. SFC rechnet somit bei gleichbleibenden Erlöserwartungen mit einer deutlich höheren Profitabilität.
Entscheidend für die verbesserte Ergebnisentwicklung ist der gestiegene Anteil des margenstärkeren Verteidigungsgeschäfts, insbesondere mit Lieferungen in die Ukraine. Hinzu kommen höhere Bruttomargen im europäischen Geschäft des Segments Clean Power Management. Gleichzeitig fielen die Logistik- und Abwicklungskosten für den Ukraineauftrag niedriger aus als ursprünglich kalkuliert. Die Kombination aus günstigerem Produktmix und geringeren Kosten ermöglicht SFC Energy damit eine erneute Anhebung der Gewinnziele.
Die vorläufigen Neunmonatszahlen zeigen bereits einen erheblichen Ergebnissprung. Bei einem Umsatzanstieg von 102,7 auf 132,8 Millionen Euro verbesserte sich das bereinigte EBITDA von 10,8 auf 33,7 Millionen Euro und hat sich damit mehr als verdreifacht. Das bereinigte EBIT stieg sogar von 5,0 auf 25,7 Millionen Euro. Damit hat SFC Energy nach neun Monaten bereits das untere Ende der neuen Jahresprognose beim bereinigten EBIT übertroffen und liegt beim bereinigten EBITDA nur noch 2,3 Millionen Euro unter der neuen Untergrenze.
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