KAP AG senkt Gewinnprognose deutlich - Probleme im US-Geschäft
Die KAP AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Der Beteiligungskonzern aus Fulda erwartet nun einen Umsatz zwischen 220 und 240 Millionen Euro statt bisher 230 bis 250 Millionen Euro. Prozentual deutlich stärker fällt die Korrektur beim normalisierten EBITDA aus: Die neue Zielspanne liegt bei 14,5 bis 17,5 Millionen Euro, nachdem bislang 19 bis 23 Millionen Euro angepeilt worden waren. Gemessen an den jeweiligen Mittelpunkten der Prognosespannen entspricht dies einer Reduzierung der Umsatzerwartung um rund vier Prozent und der EBITDA-Erwartung um knapp 24 Prozent. Die Prognosekorrektur erfolgte im Zuge der laufenden Erstellung des Neunmonatsabschlusses.
Als wesentliche Ursache für die niedrigere Ergebnisprognose nennt KAP negative Wechselkurseffekte durch die Aufwertung des israelischen Schekels und des ungarischen Forint gegenüber dem Euro. Hinzu kommen Probleme im Segment surface technologies: Ein wichtiger Kunde aus dem Elektrofahrzeugbereich hat kurzfristig geplante Abrufe am US-Standort zurückgenommen. Dadurch fallen Umsätze weg, während die vorhandenen Produktionskapazitäten deutlich schlechter ausgelastet sind. Die geringere Auslastung belastet zusätzlich die Profitabilität des Segments.
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