Viscom: Neuer Großauftrag treibt Auftragseingang über bisherige Prognose
Die Viscom SE hebt ihre Prognose für den Auftragseingang im Geschäftsjahr 2026 erneut an. Der Hersteller von Inspektionssystemen erwartet nun Bestellungen im Volumen von 100 bis 110 Millionen Euro, nachdem bislang 90 bis 100 Millionen Euro angepeilt worden waren. Ausschlaggebend sind nach Unternehmensangaben vom Donnerstag die anhaltend hohe Nachfrage nach Inspektionssystemen und ein weiterer Großauftrag im Bereich der Inline-Computertomografie. Dieser betrifft insbesondere die Inspektion von Batteriezellen und soll überwiegend im Geschäftsjahr 2027 umsatzwirksam werden. Angaben zum konkreten Auftragswert macht das Unternehmen nicht.
Die höheren Auftragserwartungen ändern zunächst nichts an den weiteren finanziellen Zielen für das laufende Geschäftsjahr. Viscom rechnet für 2026 weiterhin mit einem Umsatz zwischen 80 und 90 Millionen Euro sowie einer EBIT-Marge von 2 bis 5 Prozent. Daraus ergibt sich unverändert eine erwartete Spanne für das operative Ergebnis von 1,6 bis 4,5 Millionen Euro.
Der nun prognostizierte Auftragseingang läge damit deutlich über dem erwarteten Jahresumsatz. Ein Teil der neu gewonnenen Aufträge, darunter der Großauftrag für die Batteriezelleninspektion, wird erst ab dem kommenden Jahr zu Erlösen beitragen.
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