YOC Aktie: Schwacher Werbemarkt zwingt zu deutlicher Prognosesenkung
Die YOC AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich gesenkt. Der Berliner Werbetechnologie-Anbieter erwartet nun einen Umsatz zwischen 35 Millionen und 37 Millionen Euro statt bisher 39 Millionen bis 41 Millionen Euro. Die EBITDA-Prognose reduziert der Vorstand von bislang 3 Millionen bis 4,5 Millionen Euro auf 2 Millionen bis 2,5 Millionen Euro. Auch beim Konzernergebnis rechnet YOC mit einer schwächeren Entwicklung: Statt eines ausgeglichenen Ergebnisses bis zu einem Gewinn von 1,5 Millionen Euro wird nun ein Verlust zwischen 0,5 Millionen und 1 Million Euro erwartet. Als Grund nennt das Unternehmen die anhaltende Schwäche des digitalen Werbemarktes und die zurückhaltenden Werbeausgaben der Kunden.
In den ersten neun Monaten 2026 erzielte YOC nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz zwischen 25,6 Millionen und 25,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 26,6 Millionen Euro gewesen. Das entspricht einem Rückgang um rund 3 bis 4 Prozent. Das EBITDA erreichte zwischen 1 Million und 1,2 Millionen Euro und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahreswertes von 1,1 Millionen Euro. Die operative Entwicklung zeigt damit bislang keine wesentliche Ergebnisverbesserung gegenüber 2025.
Für das vierte Quartal ergibt sich aus den vorläufigen Neunmonatszahlen und der neuen Jahresprognose ein noch benötigter Umsatz zwischen 9,3 Millionen und 11,4 Millionen Euro. Beim EBITDA müsste YOC im Schlussquartal rechnerisch zwischen 0,8 Millionen und 1,5 Millionen Euro erzielen, um innerhalb der neuen Zielspanne zu landen. Die vollständigen Zahlen zum dritten Quartal will das Unternehmen am 17. November 2026 veröffentlichen.
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