Jenoptik erhöht Prognose: Halbleitergeschäft treibt Auftragseingang
Jenoptik hebt nach einem starken dritten Quartal die Prognose für die EBITDA-Marge im Geschäftsjahr 2026 an. Der Technologiekonzern aus Jena erwartet nun eine operative Marge von rund 22 Prozent statt bisher 20 bis 21 Prozent. Die Umsatzprognose bleibt bei einem Wachstum zwischen 5 und 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grundlage der höheren Gewinnerwartungen sind die starke Nachfrage im Geschäft mit Erstausrüstern, insbesondere in der Halbleiterausrüstungsindustrie, sowie ein günstigerer Produktmix.
In den ersten neun Monaten 2026 verbesserte sich die EBITDA-Marge laut der heute von Jenoptik vorgelegten vorläufigen Zahlen von 17,5 Prozent auf rund 22 Prozent. Der Auftragseingang von Jenoptik erreichte in dem Zeitraum rund 1,1 Milliarden Euro nach 777,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Zuwachs von rund 42 Prozent. Besonders im Halbleiterausrüstungsgeschäft setzte sich die hohe Bestelldynamik auch im dritten Quartal fort. Jenoptiks Konzernumsatz stieg von 753,2 Millionen Euro auf mehr als 800 Millionen Euro, während das EBITDA von 131,8 Millionen Euro auf knapp 180 Millionen Euro zulegte.
Die vollständigen Neunmonatszahlen will Jenoptik am 10. November 2026 veröffentlichen.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Jenoptik.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

