electrovac: Rüstung und Industrie treiben Ergebnis - Prognose erhöht
Die Electrovac AG hebt nach einem starken ersten Halbjahr ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026/2027 an. Der Hersteller hermetischer Glas-Metall-Gehäuse erwartet nun ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 13 Millionen und 14 Millionen Euro statt bislang 11 Millionen bis 12 Millionen Euro. Auch die um Kosten des Börsengangs bereinigte EBIT-Prognose steigt um jeweils 2 Millionen Euro auf 15 Millionen bis 16 Millionen Euro. Die Umsatzprognose bleibt dagegen unverändert bei 120 Millionen bis 130 Millionen Euro. Als Gründe für die höheren Gewinnerwartungen nennt das Unternehmen die Entwicklung in den margenstarken Bereichen Aerospace & Defence und Industrial sowie eine besser als erwartete Betriebsleistung.
Im ersten Halbjahr 2026/2027 steigerte electrovac den Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 55,7 Millionen auf 61,5 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von rund 10 Prozent. Das EBIT erhöhte sich um 26 Prozent von 6,5 Millionen auf 8,2 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich damit von 11,7 Prozent auf 13,3 Prozent. Die Ergebnisentwicklung fiel somit deutlich stärker aus als das Umsatzwachstum, was sich auch in der angehobenen Jahresprognose widerspiegelt.
Auf Basis der neuen Prognose erwartet electrovac für das Gesamtjahr eine EBIT-Marge zwischen 10,0 und 11,7 Prozent. Bereinigt um die Kosten des Börsengangs liegt die erwartete Marge zwischen 11,5 und 13,3 Prozent. Das Geschäftsjahr des Unternehmens aus Salzweg endet am 31. März 2027. Rechnerisch muss electrovac im zweiten Halbjahr noch ein EBIT zwischen 4,8 Millionen und 5,8 Millionen Euro erzielen, um die neue Jahresprognose zu erreichen. Die vollständigen Halbjahreszahlen will electrovac am 20. November 2026 veröffentlichen.
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