MBB hebt operative Gewinnprognose für 2026 erneut an
MBB hat nach einem starken dritten Quartal 2026 zum zweiten Mal die Ergebnisprognose für das laufende Jahr erhöht. Die Beteiligungsgesellschaft erwartet nun eine bereinigte EBITDA-Marge von 22 bis 24 Prozent statt bisher 18 bis 20 Prozent. Die Umsatzprognose bleibt bei 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für die erneute Anhebung ist vor allem die Entwicklung der ebenfalls börsennotierten Tochtergesellschaft Friedrich Vorwerk. Deren bereinigtes EBITDA stieg im dritten Quartal von 51,3 Millionen auf 80,9 Millionen Euro und lieferte damit den wesentlichen Beitrag zum Ergebniswachstum der Gruppe.
Auf Konzernebene erhöhte sich das bereinigte EBITDA im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 24,7 Prozent von 67,3 Millionen auf 84,0 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 318,1 Millionen Euro nach 316,8 Millionen Euro im Vorjahr nahezu unverändert. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich dadurch von 21,2 auf 26,3 Prozent. In den ersten neun Monaten 2026 steigerte MBB das bereinigte EBITDA um 40 Prozent auf 201,1 Millionen Euro, während der Umsatz leicht von 862,3 Millionen auf 854,1 Millionen Euro zurückging. Die Neunmonatsmarge erreichte damit 23,5 Prozent.
Auch die Liquiditätsposition der MBB-Gruppe verbesserte sich. Zum 30. September 2026 lag die Nettoliquidität bei 793,4 Millionen Euro gegenüber 763,8 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Davon entfielen 454,7 Millionen Euro auf die Holding MBB SE, deren Nettoliquidität seit Jahresbeginn um 81,1 Millionen Euro gestiegen ist. Die vollständigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate will MBB am 12. November veröffentlichen.
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