Deutz und ARX liefern erste GEREON-Systeme für die Ukraine
Deutz und ARX Robotics haben die ersten gemeinsam produzierten unbemannten GEREON-Bodensysteme aus dem Deutz-Werk in Ulm ausgeliefert. Die Fahrzeuge sind für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt und ergänzen dort bereits eingesetzte GEREON-Systeme. Zwischen der Ankündigung des gemeinsamen Produktionshochlaufs und der ersten Auslieferung lagen nach Angaben der Unternehmen zwölf Wochen.
Die jetzt ausgelieferte Charge ist Teil eines größeren Produktionsvolumens, das ARX Robotics und Deutz in den kommenden Monaten schrittweise hochfahren wollen. Angaben zur Zahl der ausgelieferten Systeme, zum gesamten Auftragsvolumen oder zum finanziellen Umfang der Lieferungen machen die Unternehmen nicht. ARX steuert Systementwicklung, Software und Integration bei, während Deutz seine Fertigungskapazitäten für die Produktion nutzt.
„Europas Streitkräfte benötigen in kürzester Zeit tausende unbemannte Landsysteme, um in einem modernen Bedrohungsszenario bestehen zu können. Europa verfügt über technologische Innovationskraft und eine starke industrielle Basis. Die entscheidende Frage ist, wie schnell wir neue Technologien aus der Entwicklung in die Produktion und schließlich in den militärischen Einsatz bringen”, so Marc Wietfeld, Mitgründer und CEO von ARX Robotics.
Mit der Kooperation bauen beide Unternehmen ihre Aktivitäten bei unbemannten Landsystemen aus. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach sogenannten Unmanned Ground Vehicles für militärische Anwendungen. Die aktuelle Auslieferung markiert dabei den Beginn der geplanten Skalierung der GEREON-Produktion im Deutz-Werk. „Mit der Auslieferung der ersten GEREON-Systeme beweisen wir in unserem Werk in Ulm unsere Fähigkeit, komplexe Produkte schnell und zuverlässig in Serie zu fertigen”, so Marco Herre, CEO der Business Unit Defense bei Deutz.
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