BASF: Eine interessante Option
Bei BASF gibt es Überlegungen, Evonik zu übernehmen. Die zuletzt aufgekommenen Gerüchte wurden vor dem Wochenende bestätigt. Es gibt bisher aber nur erste lose Gespräche in einer sehr frühen Phase. Das Ergebnis ist vollkommen offen. Auch Evonik und der Großaktionär RAG-Stiftung haben entsprechende Gespräche bestätigt. Die Stiftung hält 43 Prozent an Evonik.
Die Marktkapitalisierung von Evonik liegt bei rund 9 Milliarden Euro. BASF kommt auf 46 Milliarden Euro. Die erste Marktreaktion war eher vorsichtig. Am Freitag haben BASF-Aktien 3,5 Prozent verloren, die Papiere von Evonik haben rund 7 Prozent zugelegt.
Die Analysten von mwb research sehen gute Gründe für ein Zusammengehen der beiden Konzerne. Evonik würde den Bereich der Spezialchemikalien bei BASF verstärken, die Geschäfte würden sich ergänzen. Man könnte Synergien nicht nur bei den Kosten heben. Andererseits sind beide Gesellschaften stark auf Europa fokussiert. Hier schwächelt momentan das Geschäft.
Aktuell passen die Analysten ihr Modell nicht an, es gibt viel zu viele Unsicherheiten. Ob ein Zusammengehen erfolgen wird, ist völlig offen. Strategisch ist der Plan interessant, vieles hängt aber auch von einem möglichen Kaufpreis ab.
Die Experten bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von BASF. Das Kursziel steht weiter bei 55,00 Euro.
Im laufenden Jahr erwarten die Analysten bei BASF einen Gewinn je Aktie von 3,03 Euro. Im kommenden Jahr sollen es 3,99 Euro sein.
Die Aktien von BASF verlieren 1,6 Prozent auf 49,64 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 18 Prozent.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.


