BYD steigert die Absatzerwartungen
BYD will 2026 außerhalb des chinesischen Heimatmarktes 1,9 Millionen bis 2,0 Millionen (alt: 1,5 Millionen) Fahrzeuge absetzen. Die Analysten der DZ Bank rechneten bisher mit 1,75 Millionen Einheiten. 2027 soll der Absatz im Ausland auf 2,5 Millionen Einheiten ansteigen. Dann will man in Europa auch Nutzfahrzeuge anbieten.
Künftig will BYD zudem verstärkt in Europa produzieren. In Ungarn wird derzeit ein Werk gebaut. Zwei weitere Werke könnten in Spanien oder Frankreich zugekauft werden. Das könnte zugleich EU-Strafzölle verhindern.
In China zeigt sich derzeit ein zurückhaltendes Kaufverhalten der Konsumenten. Zudem ist der Wettbewerb dort durch die Vielzahl der Autoproduzenten sehr hoch. Die Analysten trauen BYD aber zu, gestärkt aus dieser Situation hervorzugehen. Man besitzt eine hohe Fertigungstiefe.
Die Analysten bleiben bei der Kaufempfehlung für die Papiere von BYD. Das Kursziel steigt von 125,00 HKD auf 130,00 HKD an.
Für das laufende Jahr prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 4,33 CNY (alt: 4,39 CNY). Im kommenden Jahr soll das Plus bei 5,65 CNY (alt: 5,59 CNY) liegen.
Die Aktien von BYD gewinnen auf Tradegate 4,1 Prozent auf 9,101 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 29 Prozent verloren.
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